Service und Presse

Trainer-Training 2008

Die Bilanz der Teilnehmer

Eine Auswertung der Teilnehmer, die sich 2008 zum Trainer- und-Berater-Training der AFW zusammengefunden hatten, zeigt eine breite berufsstsändische Differenzierung der Zielgruppe: deren gespreizte Altersstruktur zwischen 24 und 55, deren überregionale Herkunft, unterschiedliche Erfahrungen im Trainieren und Beraten, die weite Streuung der Karriere-Ziele und die daraus erwachsenden Unterschiede im Bildungsbedarf.

Jedem Teilnehmer haben wir nach der Ausbildung zum/zur Trainer/in und Berater/in drei Fragen gestellt:

  1. Was haben Sie gelernt?
  2. Was tun Sie jetzt?
  3. Worauf wollen Sie letztlich hinaus?

Frage: Was hat Ihnen das Seminar gebracht?

Jaqueline B. aus Bremen:

Jaqueline (34), Diplom-Soziologin und Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Erwachsenen-Weiterbildung, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Bremen, erforscht, wie jedwede Pflege optimiert werden kann, unterrichtet in der Altenpflege und ist auf dem Weg vom Unterrichten zum Trainieren.

  • … möchte künftig neugewonnenes Führungswissen und vor allem speziell Projektwissen (“Wir arbeiten an der Uni nur in Projekten”) sowohl in der Forschung als auch in der Pflege anwenden.
  • Seminar-Fazit:Das war für mich ein gelungener, bereichernder Power-Bildungsurlaub. Ich habe wunderbare Sachen gelernt. Es herrschte ein guter Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung, in der Ruhe des Seminarzentrums konnte ich mich gut konzentrieren

 

Reinhard D. (55), Dormagen:

Reinhard, Dormagen, graduierter Sozialarbeiter, seit 16 Jahren in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe tätig, … arbeitet selbstständig als systemischer Berater und Supervisor, leitet Reflektionsgruppen und Teams, trainiert die Leiterinnen von Kindertagesstätten ebenso wie die Vorstände der Träger.

  • … ist nach mehrjähriger Weiterbildung zum Organisations-Berater, Coach und Supervisor in Richtung Führungstrainer unterwegs. Sein Ziel war, Methodenwissen zu vertiefen, an Trainer-Auftritten Unterschiede zu beobachten und zu adaptieren und Stärken der Harzburger Führungslehre in seine weitere Arbeit einzubauen.
  • Seminar-Fazit:Das Trainer-Training erlebte ich als sehr informativ, inhaltlich sehr dicht, dazu abwechslungsreich präsentiert und daher behaltens-intensiv!

 

Claudia G.(45), Goslar:

Claudia ist Justizfachangestellte, betreut die Fortbildung der Beamten des mittleren Dienstes im Oberlandesgerichts-Bezirk Braunschweig, ist Mitglied des Personalrats und des Prüfungsausschusses und besitzt die Ausbildereignung.

  • … hat sich bisher mit einigen Ausbilder-Kompetenzen (wie Methodik und Didaktik) ohne theoretisches Wissen und systemische Basis erfolgreich geschlagen, will sich mit dem Trainer-Training aber nun eine anerkannte Wissensgrundlage schaffen, um berufsübergreifende Kenntnisse zu erwerben und sich neue berufliche Perspektiven, auch für Nebentätigkeiten, zu eröffnen. Sie ist als Fernstudierende zur Personal-Referentin eingeschrieben.
  • Seminar-Fazit:Die Themenpalette war für michabsolut gewinnbringend. Im gemeinsamen Lernen mit anderen erschloss sich mir vieles leichter als im rein theoretischen, papierenen Studium”.

 

Axel G.(45), Quickborn:

Axel, gelernter Bekleidungsfertiger, konnte sich als Verkäufer hinaufarbeiten - vom Verkaufshelfer im Warenhaus bis zum Vertriebsleiter eines Textilimports. … Hat bisher nicht verantwortlich trainiert oder beraten, aber bereits vorbereitend als Assistenz-Trainer an Lebenshilfe- und Führungstrainings mitgewirkt.

  • … braucht das Führungswissen des Seminars für die Fundierung der jetzigen Führungsposition, das Trainer- und Berater-Knowhow, um sich neue Berufsaussichten aufzubauen Im bestehenden Job sucht er sich zunächst dafür Freiräume.
  • Seminar-Fazit:…hat mir sehr geholfen, eigene Stärken bewusst zu machen und mir neue Methoden des Trainings und der Moderation anzueignen.”

 

Sandra K. (25), Grevesmühlen:

Sandra, Informatikkauffrau, Wirtschaftsassistentin mit Ausbildereignung, gegenwärtig als Studierende eines dualen BWL-Studiums eingeschrieben, verfasste ihre Diplomarbeit zum Thema “Ausbildung und Personalentwicklung”.

  • … will ihrem bisherigen Arbeitgeber zunächst als Ausbilder-Betreuerin und Karriereberaterin treu bleiben, sich im Training jedoch auf einige Kern-Anforderungen späterer Jobs in der Personalführung vorbereiten, vor allem in Rhetorik, Präsentationstechniken und Konfliktlösung.
  • Seminar-Fazit:Ich fand gut, zwei Wochen kompakt in der Gruppe zu trainieren und zu lernen und durch viele unterschiedliche Trainer auch viele verschiedene Lehr-Methoden kennenzulernen.”

 

Jannine M. (44), Kleinmachnow:

Jannine studierte im Ausland Wirtschaftswissenschaften (zum Bachelor und Master) und bekleidet seit zehn Jahren leitende Positionen im Fachvertrieb. Trainiert Verkäufer und berät Technikkunden mit angelernten Skills in Kommunikation, Präsentation, Rhetorik und Biostruktur-Analyse und leitet firmeninterne Führungsseminare.

  • … möchte sich im Sinn von lebenslangem Lernen durch das AFW-Seminar zu mehr beruflicher Selbständigkeit entwickeln und Unternehmen beraten und trainieren.
  • Seminar-Fazit:Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich konnte viel verschütteten Stoff auffrischen, vor allem aber Trainer beobachten und neue Methoden und Techniken lernen.”

 

Bernd M. (48), Wolfenbüttel:

Bernd, Groß- und Außenhandelskaufmann mit Ausbildereignung, 30 Jahre im Vertrieb vieler Branchen tätig, zuletzt als kaufmännischer Leiter einer mittleren Exportfirma. Vor Eintritt in die Selbständigkeit gezielte Fortbildung in Verkaufsverhandlung nach Harvard, Moderation, Mitarbeiterführung und zum Betriebswirt AFW.

  • … will in Arbeitsteilung mit seiner bereits beratenden Ehefrau Consulting und Training in Personalsachen und Organisation leisten und die Themenpalette mit interkulturellem Management und Existenzgründer-Beratung erweitern. Sein Ziel: Fachwissen mit mehr Methodenwissen zu ergänzen.
  • Seminar-Fazit:Das war für meinen Bedarf maßgeschneidert und praxisnah. Die Klausur zwang zu konzentriertem Lernen; 16-tägiges Zusammensein förderte den Gemeinschaftsgeist.

 

Dr. Alois P. (44), Würzburg:

Dr. Alois P. studierter, promovierter und habilitierter Biochemiker, Privatdozent an der Universität Würzburg, Management-Referent der AFW. Wirkt im Rahmen der Reform zu Bachelor- und Master-Abschlüssen als dozierender Karriere-Koordinator der Universität für allgemeine Schlüssel-Qualifikationen, zu denen auch die Handlungs- und Führungslehre zählt.

  • … möchte auf der Uni-Schiene die Qualität der Lehre verbessern. Auf der privaten Schiene dient das Seminar als Instrument, seine Trainer-Kompetenz und damit Marktwert und Verhandlungsposition gegenüber Auftraggebern zu optimieren.
  • Seminar-Fazit:Ich erlebte Trainer und Übungen als realitätsnah und praxisrelevant, die Teilnehmer als kooperativ, aber – wegen heterogener Vorbildung – unterschiedlich schnell.”

 

Jördis W. (28), Wolfsburg:

Jördis, diplomierte Fachübersetzerin für Englisch und Französisch in Wirtschaft und Verfahrenstechnik, nacheinander mehrsprachige Gäste-Betreuerin, Servicetrainerin und Prozessteam-Begleiterin bei der Autostadt in Wolfsburg, seit 2007 Studierende der AFW zur Personalreferentin.

  • … gibt regelmäßig im Auftrag der Personalabteilung Seminare etwa in Business-Etikette, Small-talk, Telefon-Verhalten und Kinesik. Ihr Wunsch ist, durch Wissens-Vertiefung die Basis für eine selbstständige Tätigkeit als Trainerin zu legen, dies durch einen “Berater-Schein” zu ergänzen, ein Service-Netzwerk zu knüpfen und damit aus der absehbaren Elternzeit heraus zu beginnen.
  • Seminar-Fazit: “… hat mir sehr gut gefallen, wie sich mit dem Blickwinkel die Trainingsmethode ändern kann. Auch Führungs-Inhalte waren für mich bereichernd und sind ein Wissensspeicher für später.

 

Marie-Therese W. (50), Düsseldorf:

Marie-Therese, Diplom-Pädagogin, langjährige Leiterin einer Jugendeinrichtung, Geschäftsführerin eines Sozialdienstes konfessionell gebundener Frauen, zusätzlich bereits seit langem freiberuflich als Supervisorin, Trainerin und Organisationsberaterin tätig. Absolvierte Organisations-Entwicklung im Management-zentrum St. Gallen (MZSG) und ein Fernstudium in Projektmanagement bei der AFW.

  • … sucht neue Impulse für ihre ausgedehnte Trainer- und Beratertätigkeit. Kooperative Führung mit “Delegation von Verantwortung” gehört bereits in ihr Repertoire. Noch offen ist, wie sie das neu hinzu gewonnene Führungswissen verwenden wird. Auf eine erweiterte oder ausschliessliche freiberufliche Tätigkeit bereitet sie sich vor.
  • Seminar-Fazit: “Viel Stoff, hilfreich, um eine neue Identität als Trainer zu gewinnen, wenn man sich nicht nur gelegentlich, sondern ständig trainierend und beratend bewähren muss.”

 

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