Service und Presse

Glossar
Management-Glossar

A

ABC-Analyse
Bekannteste Methode der Datenauswertung.
Klasse A: Mit 6% der Artikel werden 50% des Umsatzes erzielt = wichtigster Artikel
Klasse B: Mit 30 % werden 40% erzielt = wichtige Artikel
Klasse C: Mit 64% werden 10% erzielt = weniger wichtige Artikel
Abfallbegrenzung
Der beste Weg, umweltgerechte Unternehmenspolitik zu betreiben (Abfallvermeidung und -verminderung).
Ablauforganisation
Beschreibt die effektive Gestaltung der Prozessabläufe.
Abmahnung
Ist die “gelbe Karte”, der bei der Fortsetzung der Pflichtwidrigkeit die Kündigung als “rote Karte” folgen kann. Sie soll den Arbeitnehmer an seine arbeitsvertraglichen Pflichten erinnern und ermahnen, künftig wieder vertragsgerecht zu arbeiten. Sie stellt zugleich für weitere Pflichtwidrigkeiten arbeitsrechtliche Konsequenzen für den Inhalt oder den Bestand des Arbeitsverhältnisses in Aussicht und ist damit die “Wegbereiterin” einer ordentlichen oder außerordentlichen Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen.

Aus dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und des § 314 Abs. 2 BGB heraus muss vor Ausspruch einer verhaltenbedingten Kündigung unbedingt mindestens eine einschlägige Abmahnung erteilt worden sein.
Absatz
Entscheidungs- und Aktionsbereich des Betriebes, der die durch die Produktion erstellte Betriebsleistung durch Abgabe an Dritte zielgerichtet verwerten soll.
Abschreibung
Erfassung der auf technische, wirtschaftliche und rechtliche Ursachen zurückführenden Wertminderung des Anlage- und Umlaufvermögens (Gegensatz: Zuschreibung).
Abstraktionsprinzip
Fundamentales Prinzip des BGB: Trennung zwischen dem Grundgeschäft, durch das sich jemand zu etwas verpflichtet (Verpflichtungsgeschäft), und der Erfüllung dieser Verpflichtung, die davon rechtlich losgelöst, abstrahiert wird. Der Kaufvertrag (oder Schenkungs- oder Tauschvertrag) ist nur die Verpflichtung für beide Seiten, das Eigentum an der Kaufsache und am Geld zu übertragen (wie ein Vorvertrag). Die Übertragung des Eigentums ist als eigener, völlig selbstständiger, abstrakter Vertrag konstruiert.
AdClicks
Zahl der Klicks auf ein werbetragendes Objekt, das zu einer dahinter liegenden Information, beispielsweise einer Homepage führt.
AGB
Vertragsbedingungen (“Allgemeine Geschäftsbedingungen”), die für eine Vielzahl von Verträgen vorformuliert und auf der Vertragsurkunde (Angebots-, Bestellformular) oder auf einem besonderen Blatt abgedruckt werden.
Aktives Zuhören
Durch Körpersprache (Blickkontakt, zugewandte Haltung, Kopfnicken usw.), durch Kurzäußerungen wie “aha" oder “gut", durch aktives Nachfragen, Rückformulieren und Zusammenfassen wird dem gesprächspartner Interesse bezeugt.
AKV-Prinzip
Forderung der Organisationslehre, dass grundsätzlich Aufgaben, Kompetenzen (= Befugnisse) und Verantwortung deckungsgleich sein sollten (Kongruenzprinzip).
Algorithmus
Verfahren, das zur Problemlösung führt und dem eine schematisierte Abfolge von Schritten zu Grunde liegt.
ALPEN-Methode
Methode, die einen Planungsablauf beschreibt: Aufgaben zusammenstellen; Länge der Tätigkeiten schätzen; Pufferzeit reservieren; Entscheidungen über Prioritäten treffen; Nachkontrolle.
Alternativfragen
Fragen, die den Gesprächspartnern zu einer Entscheidung führen, indem er zwischen zwei oder mehreren Alternativen wählen kann.
Amortisation
Tilgung einer Verbindlichkeit.
Änderungskündigung
Liegt vor, wenn der Arbeitgeber dem Mitarbeiter zwar kündigt, ihm aber gleichzeitig anbietet, das Arbeitsverhältnis unter geänderten Bedingungen fortzusetzen.
Anfechtung
Maßnahme, um ein rechtlich wirksam gewordenes Rechtsgeschäft für nichtig zu erklären. Wird ein anfechtbares Rechtsgeschäft angefochten, so ist es von Anfang an als nichtig anzusehen (§ 142 BGB).
Anforderungsanalyse
Ermittlung der für die erfolgreiche Ausübung einer Tätigkeit erforderlichen Merkmale (Eigenschaften, Verhalten und Qualifikation).
Anforderungsprofil
Die für einen Arbeitsplatz beziehungsweise eine Stelle als notwendig erachteten Fähigkeiten, Eigenschaften sowie Potenziale werden in einem Anforderungsprofil grafisch dargestellt und im Rahmen der Personalauswahl und -beurteilung benötigt.
Anlagevermögen
Für den dauernden Geschäftsbetrieb bestimmtes Vermögen. Das A. gliedert sich in Sachvermögen (Grundstücke, Maschinen usw.), immaterielles A (Lizenzen, Konzessionen) und Finanzanlagen (zum Beispiel Beteiligungen).
Announcement
Ankündigung von Produkten schon vor der Fertigstellung beziehungsweise Auslieferung.
Anreizsysteme
Motivationssysteme wie erfolgs- und leistungsorientierte Vergütung, die Mitarbeiter motivieren sollen, erwünschtes Verhalten (beispielsweise die Realisierung vereinbarter Ziele) verstärkt zu zeigen.
Ansi
Abkürzung für American National Standards Institute. http://www.ansi.org/: Dieses Institut kümmert sich um die Vereinheitlichung von Standards - auch bei Computern. Eine Ansi-Norm ist vergleichbar mit DIN beziehungsweise ISO.
Anspruch
Das Recht, ein Tun oder Unterlassen zu verlangen.
Antizyklische Fiskalpolitik
bezeichnet eine Haushaltspolitik des Staates, welche den konjunkturellen Schwankungen entgegenwirken soll.
Arbeitsfreistellung
Ist keine Versetzung, die der Mitbestimmung des Betriebsrats unterliegt. Dem betroffenen Arbeitnehmer würden die bisherigen Aufgaben vollständig entzogen, ohne dass er einen neuen Arbeitsbereich erhalte (BAG 28.03.2000).
ASA-Theorie
Theorie von Benjamin Schneider, wonach Organisationen vor allem durch Anziehung, Auswahl und selektives Verbleiben bestimmter Mitarbeiter geformt werden.
ASP
Application Service Providing. Vermarktung von Software auf Mietbasis.
Assessment-Center
Das Assessment-Center ist ein Verfahren zur effizienten Personalauswahl und/oder zur Beurteilung vorhandener Führungskräfte. Die Bewerber werden hier - oft über mehrere Tage hinweg - in Plan- und Rollenspielen anhand vorher definierter Beurteilungskriterien ausgewählt.
Audit
Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit Auditkriterien erfüllt sind.
Aufbauorganisation
Strukturelle Organisation, die die Gestalt der Positionen, Kompetenzen, Rollen und Funktionen beschreibt.
Aufwand
Effektive Verminderung des Reinvermögens der Unternehmung durch Werteverzehr.
Aufwendungen
Im Handelsrecht: Minderungen des Betriebsvermögens beziehungsweise Kapitals aus betrieblicher Veranlassung. Im Steuerrecht: Werbungskosten zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Sonderausgaben sind Aufwendungen, wenn sie weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind.
Ausdrucksdiagnostik
Lehre von der systematischen Beobachtung und Interpretation von Ausdruckserscheinungen wie Mimik, Stimme, Bewegungen oder Schrift.
Ausgabe
Effektive Verminderung des Geldvermögens der Unternehmung.
Außenfinanzierung
Dem Unternehmen wird vom Unternehmer beziehungsweise den Gesellschaftern oder von Gläubigern Kapital zugeführt. Die Außenfinanzierung umfasst die Eigen- und Fremdfinanzierung.
Auswahlverfahren
Verschiedene Methoden zur Auswahl und Beurteilung von Bewerbern.
Auszahlung
Effektive Verringerung des Zahlungsmittelbestandes der Unternehmung.

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B

B2B oder BtoB
Abkürzung für Business to Business.
Back-Office
Der Begriff fasst alle Prozesse zusammen, die “hinter den Kulissen” ablaufen - dazu gehört zum Beispiel die unternehmensinterne Weiterbearbeitung von Bestellungen oder Reklamationen. Das Back Office dient gleichermaßen als Schnittstelle zu Front-Office-Systemen wie auch zu ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning). Für den reibungslosen Datenaustausch vom Kundenkontakt ins Unternehmen hinein und umgekehrt bieten die Customer Relationship Management Lösungen von Aspect entsprechende offene Schnittstellen.
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit bedeutet, dass Gegenstände, Medien und Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt benutzt werden können.
Quelle: Wikipedia
Balanced Scorecard
Management-System zur strategischen Führung eines Unternehmens. Die BSC übersetzt Vision, Mission und Strategie in Ziele und Kennzahlen. Sie berücksichtigt dabei die Perspektiven Finanzen, Kunden, Interne Geschäftsprozesse sowie Lernen und Entwicklung.
Banner
Werbeeinblendung auf einer Website. Bisher sind Bild-Dateien im GIF- oder JPEG-Format am gebräuchlichsten, innovative Bannertypen (Rich Media) gewinnen an Bedeutung. Durch Hyperlinks sind die Banner mit der Web Site des Werbungtreibenden verknüpft.
Baud
Baud (gesprochen “bod”) wird als Maßeinheit für die Bandbreite oder Übertragungskapazität benutzt. In Baud wird angegeben, wie viele Daten mit welcher Geschwindigkeit übertragen werden können. Inzwischen wird die Bezeichnung Baud abgelöst durch die korrektere Bezeichnung bps (Bits per second). Wenn jemand sagt, er habe ein 28.8-Baud-Modem, besitzt er wahrscheinlich ein 28.8-Kbps-Modem (Kbps steht für Kilobit pro Sekunde, das sind 1024 Bit). Im allgemeinen Gebrauch bezeichnet die Baud-Rate, wie viele Bits ein Modem pro Sekunde senden oder empfangen kann. Technisch gesehen ist es aber die Anzahl pro Sekunde, in der ein Signalwechsel stattfindet. Beispiel: Ein 9600 Bit-per-Second Modem arbeitet mit 2400 Baud, es überträgt aber 4 Bits pro Baud (also 4 x 2400 = 9600 bits per second).
Benchmarking
Vergleich eigener Leistung und Kennzahlen mit der Leistung führender Unternehmen anhand derer Kennzahlen (Benchmark).
Beschaffung
Versorgung des Betriebes mit Betriebsmitteln und Werkstoffen.
Besitz
Die tatsächliche Herrschaft einer Person über eine Sache.
Beteiligungsfinanzierung
Außenfinanzierung durch Eigenkapitalgeber.
Betriebliche Übung
Regelmäßige Wiederholung bestimmter Verhaltensweisen des Arbeitsgebers, aus denen die Arbeitnehmer schließen können, ihnen solle eine Leistung oder Vergünstigung auf Dauer eingeräumt werden (BAG, 12.01.1994).
Betriebsabrechnungsbogen
Tabelle, in der die Kostenstellenrechnung durchgeführt wird.
Betriebsaufwand
(Zweckaufwand) ist identisch mit den Kosten d. h., es sind Aufwendungen, die für den betrieblichen Leistungsprozess entstehen.
Betriebsergebnis
Sind die Erlöse minus Selbstkosten der verkauften Erzeugnisse während einer Abrechnungsperiode.
Betriebsergebnisrechnung
Kostenträgerzeitrechnung.
Beurteilungsfehler
Fehler, die sich bei einer Mitarbeiterbeurteilung durch die Subjektivität des menschlichen Urteils einschleichen können.
Beurteilungsgespäch
Gespräch, in dem die über einen bestimmten Zeitraum hinweg erbrachte Leistung eines Mitarbeiters beurteilt wird.
Beurteilungssystem (360-Grad Feedback)
Ein Ziel des durchgängigen Beurteilungssystems ist es für Führungskräfte, möglichst an vielen Stellen des Unternehmens ein 360-Grad-Feedback einzuholen. Hierbei handelt es sich um die Summe von Feedbacks, die im Idealfall von allen Seiten gegeben werden, also Mitarbeitern, Vorgesetzten, Kollegen sowie von der Kundschaft.
Durch ein solches “Rundum-Feedback” bekommen Führungskräfte am ehesten ein Gespür dafür, wie sie von anderen gesehen werden und wo ihre Entwicklungspotenziale liegen. Damit ist das 360-Grad-Feedback auch wichtig, um feststellen zu können, in welchen Bereichen ein Qualifizierungs- und Fortbildungsbedarf besteht. Dieses System birgt allerdings die Gefahr, dass Führungskräfte nicht anforderungerecht führen, weil sie von ihren Mitarbeitern gut beurteilt werden wollen.
Beziehungsebene
Die Ebene in der Kommunikation, die etwas darüber aussagt, wie die Gesprächspartner zueinander stehen. Die Art und Weise der Beziehung äußert sich darin, wie miteinander gesprochen wird (Tonfall, Gestik, Mimik, Formulierung usw.).
Big-Five
Die beiden Forscher Allport und Harold schlugen auf Grund der Existenz einer Vielzahl von Begriffen, die die Persönlichkeit beschreiben, vor, “die psychologische Fachwelt möge festlegen, wie viele Gruppen sinnverwandter Begriffe nötig seien, um das Verhalten eines menschlichen Individuums von einem anderen zu unterscheiden.” Das Ergebnis sind 5 Gruppen von Begriffen, anhand derer die individuellen Unterschiede von Persönlichkeit größtenteils bestimmt werden können.
Biografie
Nach bestimmten Abbildungsregeln erfolgende, stichtagsbezogene Abbildung der betrieblichen Vermögens- und Schuldensituation.
Biografischer Fragebogen
Standardisierte Form der Selbstbeschreibung zur Prognose künftigen Berufserfolgs aus vergangenem Verhalten und persönliche Erfahrungen.
Bionik
Kreativitätstechnik, die sich auf das Zusammenwirken von Biologie und Technik bezieht.
Blinder Fleck
Der Bereich der Selbstwahrnehmung, in dem das eigene Verhalten für andere sichtbar und erkennbar, dem Betroffenen selbst dagegen nicht bewusst ist.
Bonusbandbreite von Caps und Floors
Ergibt sich aus den von der Geschäftsleitung definierten “Caps” and “Floors”. Unter einem “Cap” versteht man die höchste prozentuale Bonusausschüttung. Ein “Floor” definiert die Untergrenze, zum Beispiel eine Bonus-Mindestausschüttung.
Bottom-up-Feedback
Rückmeldungen, die in einem Unternehmen von einer Ebene auf die hierarchisch darüberliegende weitergegeben werden.
Brainstore
Schweizer Ideenfabrik in Biel http://www.brainstore.ch
Break-Even-Menge
Produktions- und Absatzmenge, ab der ein Gewinn erzielt wird. Sie ist das Ergebnis der Division der Fixkosten durch den Stückdeckungsbeitrag.
Break-Even-Punkt
Er wird auch als Gewinnschwelle bezeichnet und gibt an, bei welchem Umsatz/welcher Menge Kostendeckung vorliegt, also weder Gewinn noch ein Verlust erwirtschaftet wird. Grafisch wird er als Schnittpunkt der Erlös- mit der Gesamtkostenkurve ermittelt.
Browser
Software, die die Navigation im Word Wide Web ermöglicht.
Bug
Fehler im Programm, die häufig zum Absturz der Software führen.
Bulle und Bär
Sie sind Symbole für positive und negative Börsenkursentwicklungen. Der Bulle steht für den Aufwärtstrend (stößt mit den Hörnern von unten nach oben), der Bär für den Abwärtstrend (schlägt mit der Tatze von oben nach unten).
Bürgerarbeit
Freiwilliges soziales Engagement, das projektgebunden (und damit zeitlich begrenzt) unter der Regie eines “Gemeinwohlunternehmens” geleistet wird. Einzurichtende (kommunale) “Ausschüsse für Bürgerarbeit” autorisieren diese Unternehmen und betreuen sie mit der Durchführung zuvor ausgeschriebener Bürgerarbeits-Projekte
Quelle: Bayerisch-Sächsische Zukunftskommission, Bonn, 1997.
Bürgschaft
Sie ist eine Sicherheit für einen Kredit. Wenn der Kreditnehmer nicht mehr bezahlen kann, muss der Bürge einspringen. Dies nennt man eine Ausfallbürgschaft.
Beispiel:
Karl nimmt einen Kredit bei einer Bank auf. Karl fragt seine Freundin Sabine, ob sie eine Bürgschaft unterzeichnet. Wenn Sabine unterschreibt und Karl die Kreditraten nicht mehr selbst bezahlen kann, wendet sich die Bank an Sabine, die den gesamten Kredit zurückzahlen muss. Eine Bürgschaft erlischt erst, wenn der Kredit vollständig bezahlt worden ist.

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C

Cafeteria-System
Mitarbeiter können zwischen verschiedenen Anreizelementen wählen (zum Beispiel Rentenbaustein versus Dienstwagen oder eine Bonusbarauszahlung).
Call Center
Perfekter Kundenservice per Telefon. Call Center entwickeln sich zunehmend von einer bloßen Serviceeinrichtung zur zentralen Kundenschnittstelle des Unternehmens. Deshalb werden sie heute auch als “Customer Interaction Center” oder “Customer Care Center” bezeichnet.
Cash
Ist das englische Wort für Bargeld, also Geldmünzen und Banknoten. Steht als Symbol für einen Kurseinbruch an den Wertpapiermärkten.
Cashflow
Es handelt sich um eine Bilanzkennzahl, die Auskunft über die Finanzierungskraft eines Unternehmens gibt.
Cash-Flow
Kennzahl, die neben der Ertragslage die Finanzkraft des Unternehmens, den Spielraum der Selbstfinanzierung aufzeigt. Einfache Formel: Jahresüberschuss + Abschreibungen +/: Erhöhung/Verringung der langfristigen Rückstellungen.
CBT
Computer-Based-Training. Die Teilnehmer bearbeiten bei dieser Lernform selbstständig in Interaktion mit der Lernstoffware Lernsoftware. Unter CBT versteht man im Unterschied zu WBT mehr und mehr Offline-Lernangebote.
Chat
“Live”-Online-Kommunikation zwischen mindestens zwei Teilnehmern.
Circular-Organisation
Zeichnet sich aus durch intensive Abstimmung der einzelnen Abteilungen und Ebenen bei stärkerer Aufrechterhaltung der Hierarchie. Zwischen den organisatorischen Einheiten werden Komitees konstituiert, die eine horizontale und vertikale Abstimmung vornehmen.
Clusterorganisation
Kann als konsequente Weiterentwicklung der Teamorganisation angesehen werden. Die Cluster setzen sich multidisziplinär aus 30 bis 50 Personen zusammen, die ein Projekt vollkommen selbstbestimmt und selbstverantwortlich bearbeiten.
Coaching
Zeitlich befristete Begleitung von Führungskräften und Mitarbeitern (Coachee) durch Berater (Coach) im Rahmen von situationsgerechter Einzelberatung oder in Form des sozialen Lernens. Coaching wird als Training on- beziehungsweise parallel-to-the-job oder zur betrieblichen Entwicklung von Führungskräften sowie bei Veränderungen der Organisationsstruktur und Unternehmenskultur eingesetzt.
Commitment
Commitment verweist auf eine besondere Bindung und freiwillige Selbstverpflichtung - damit auch auf moralische Grundwerte - des Organisationsmitglieds an seine Organisation. Es zeigt sich in der Bereitschaft des Mitarbeiters, sich auch über arbeitsvertragliche, formale Vorgaben oder das in der Arbeitsrolle Erwartete hinaus einzusetzen. Commitment ist durch eine hohe Übereinstimmung zwischen den Werten des Unternehmens und des Individuums sowie durch starke emotionale oder normative Verbundenheit mit der Organisation bestimmt. Es führt zu einem engagierten Verhalten, das sich auf die Motivation, Stressbewältigung und Leistung sowie eine geringere Fluktuation auswirkt.
Quelle: Wunderer, R. Führung und Zusammenarbeit. Neuwied, 2000
Commitment (Verpflichtung)
Engagement und Einsatz für ein Unternehmen.
Compter-Telefon-Integration (CTI)
Das Zusammenwirken von Computer- und Telefontechnologie zur Produktion neuer Dienste.
Beispiele hierfür:
Automatische Anrufverteilung (Automatic Call Distribution - ACD) oder Stimmerkennung (Voice Recognition).
Content (erste Silbe betont)
Informationen, die im Internet in unterschiedlichster Form angeboten werden, zum Beispiel als Texte, Bilder, Audio- und Videosequenzen, Grafiken sowie Fotografien.
Content Management (CM)
Eine Reihe von Prozessen und Technologien, mit denen die Erstellung und Verpackung von Inhalten als Teil einer dynamischen, integrierten und auf das Internet ausgerichteten Umgebung möglich ist.
Quelle: Schramm, WiSt 11/2001.

Auch CMS=CM-System oder “Enterprise Content Management” (ECM) genannt. Zu erwarten ist ein Zusammenwirken des Dokumentenmanagements mit Web-Content-Management-Systemen.
Corporate Identity
Die Gesamtheit aller Merkmale, die ein Unternehmen bestimmen (Unternehmensbild), also Selbstdarstellung und Verhaltensweisen nach innen und außen. Die Komponenten der CI sind Unternehmensphilosophie und -Ziele, die Unternehmenskultur, das Unternehmensleitbild sowie die Unternehmenserscheinung beziehungsweise der optische Ausdruck für C.I. (Corporate Design). Kritik: Egbert Deekeling, “CI — Idée fixe und Sackgasse” (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.06.2003, S. 23).
Crawler
Spezielle Suchmaschinen, die das Internet selbstständig auf neue Informationsangebote durchforsten. Dabei kommen meist sogenannte Agenten zum Einsatz, die — mit bestimmten Suchbegriffen gefüttert — auf ihre Reise durch das Web alle Seiten registrieren, in denen die gewünschten Begriffe enthalten sind.
Cross Media
Medienübergreifende Marketingkampagne, bei der Werbung in den klassischen Medien und den neuen Medien vernetzt eingesetzt wird.
Cross-Selling
Möglichkeiten, über den Ursprungskauf hinaus weitere Käufe innerhalb eines zusätzlichen Sortiments zu realisieren, zum Beispiel zusätzliche Dienstleistungen oder Accessoires.
Culpa in contrahendo
Verschulden bei Vertragsanbahnung. Im Vorfeld eines Vertragsschlusses bestehen zwischen den Parteien Pflichten, deren schuldhafte Verletzung zu Schadensersatz führen kann. Die c.i.c. leitet sich aus dem Rechtsgedanken der Vertrauenshaftung her. Erstmalige gesetzliche Regelung ab 01.01.2002 durch § 311 BGB mit der Anspruchsgrundlage § 280 I BGB.
culpa in eligendo
Auswahlverschulden, wenn ein Verrichtungsgehilfe bestellt wurde und dieser einen Schaden anrichtet, ist der Schaden zu ersetzen, wenn nicht ein Exkulpationsbeweis gelingt (§ 831, BGB).
Customer Interaction Center (CIC)
Weiterentwicklungsstufe des Call und Service Centers. CIC integrieren Kundenservice, Support, Beschwerdemanagement, Outbound-Sales, Marketingaktivitäten und Vertriebssteuerung. Die Ausstattung des CIC ist abhängig von der Entwicklung der Computer-Telefon-Integration (CTI).
Customizing
Die maßgeschneiderte Anpassung der Produkte und Leistungen an die Kundenerwartungen mit dem Ziel, durch eine personalisierte Bereitstellung die Beziehung auszubauen.

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D

Darlehen
Langfristige Fremdfinanzierungsart, meistens durch Banken und Versicherungen, in der Form eines Buchkredits mit einer Laufzeit von mindestens vier Jahren und einer Raten- oder Annuitätentilgung.
Dax
Aktienindex, der die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien abbildet.
Deckungsbeitragsrechnung
System der Teilkostenrechnung (direct costing). Den Erlösen der Kostenträger werden ausschließlich Teile der gesamten Kosten, nämlich die variablen Kosten, zugerechnet.
Berechnung:
Erlöse — variable Kosten = Deckungsbeitrag — fixe Kosten = Erfolg.
Depot
Sammelstelle für Wertpapier, auch für Investmentanteile.
Beispiele sind ein:
a) Wertpapierdepot bei einem Kreditinstitut oder ein
b) Depot in Form eines Investmentkontos bei einer Investmentgesellschaft.
Desinvestition
Kapital wird über die Umsatzerlöse und durch die Veräußerung des Restwertes eines Investitionsobjektes wieder freigesetzt.
Devisen
Hier geht es um Forderungen auf ausländische Währungen. Sie können aus Guthaben oder Schecks auf ausländische Währungen bestehen. Ausländische Banknoten werden Sorten genannt.
Dezentralisierter Entlastungsbeweis
Grundsätzlich gilt, dass jeder Vorgesetzte im Rahmen seiner Führungsaufgaben für Auswahl, Information und Kontrolle verantwortlich ist, wobei auch Auswahl als “tägliche”, also permanente Führungsaufgabe zu betrachten ist. Dezentralisierter Entlastungsbeweis: Bei mehrstufiger Hierarchie müssen diese Aufgaben einem höheren Angestellten übertragen werden. Für die Entlastung ist der Beweis erforderlich, dass der höhere Angestellte sorgfältig ausgewählt, informiert beziehungsweise angeleitet und überwacht ist und dass er seinerseits den schädigenden Angestellten sorgfältig ausgewählt, informiert beziehungsweise angeleitet und überwacht hat (BGH, DB 73, 1645).
DHTML
Dynamic HyperText Markup Language, ermöglicht bewegte Banner.
Direct Costing
System der Teilkostenrechnung, für das eine Trennung zwischen variablen und fixen Kosten charakteristisch ist (Deckungsbeitragsrechnung).
Diskontsatz
Gibt den Zins an, zu dem sich die Banken durch den Weiterverkauf von Wechseln an die Bundesbank refinanzieren können. In der EU ist an die Stelle des Diskontsatzes die Einlagefazilität getreten.
Disstress
lat. dis = schlecht, gesundheitsschädigender Stress.
Disziplinarvorgesetzter
Vorgesetzter, der die Befugnis besitzt, die Befolgung gegebener Anordnungen mittels Disziplinarmaßnahmen (Verwarnung, Verweis, Abmahnung, Buße, Minderung von Gehalt, Entzug von Sondervergütung) zu erzwingen sowie die Nichtbefolgung gegebener Anordnungen durch Disziplinarmaßnahmen zu ahnden. Die Einführung von Disziplinarmaßnahmen gehört zum obligatorischen Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates. Soweit kein Betriebsrat besteht, muss eine entsprechende Vereinbarung im Arbeitsvertrag getroffen werden.
Dividende
Jeder Aktionär hat Anspruch auf einen der Höhe seines Aktienbesitzes entsprechenden Tel des ausgeschütteten Jahresgewinns seiner Gesellschaft. Dieser Teil des Gewinns heißt Dividende (lateinisch: dividers = aufteilen, verteilen).
DMS
Dokumentenmanagementsystem. Wird künftig Bestandteil der allgemeinen IT-Infrastruktur.
Domaingrabscher
Person, die Internetadressen hamstert, um damit Geschäfte zu machen
Quelle: sittenwidrige Behinderung der Kennzeichenrechte, OLG Frankfurt, 10.05.2001.
Doppeldeutige Botschaften
Aussagen oder auch verbale Botschaften einer Person stehen im Widerspruch zu ihrer Körpersprache (zum Beispiel: “Du bekommst alle Freiheiten, aber mach' keinen Fehler”).
Dow Jones Index
Er ist der bekannteste Index der New Yorker Börse (New York Stock Exchange) und spiegelt - analog zum Dax-Index - die Kursentwicklung der 30 bedeutendsten US-Aktien wider.
Down-up
Auffassung, wonach Unternehmen nicht “Top-down” oder “Bottom-up” gemanagt werden sollen, sondern im Gegenstromverfahren.
Dreihundertsechzig (360o)-Feedback
Für die erbrachte Arbeitsleistung werden Bewertungen von Vorgesetzten und Mitarbeitern, Gleichgestellten und Kunden erhoben, um eine umfangreiche Informationsquelle zu erhalten.
Druckkündigung
Eine Kündigung, die der Arbeitgeber unter Einfluss eines Dritten (zum Beispiel Belegschaft, Betriebsrat) ausspricht.
Du-Botschaften
Botschaften, die das Pronomen “Du” enthalten und Aussagen darüber treffen, wie der Gesprächspartner erlebt wird.
Dumping
Liegt vor, wenn Waren eines Landes unter ihrem normalen Wert auf den Markt eines anderen Landes gebracht werden.

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E

Effektiver Jahreszinssatz
Er wird in einem Kreditvertrag angegeben und bezeichnet die tatsächliche Verzinsung im Gegensatz zum Nominalzinssatz. Dabei werden alle zusätzlichen Kosten dazugerechnet.
Effektivität
Wirksamkeit, Grad der Zielerreichung (“die richtigen Dinge tun”). In dieser Bedeutung wichtiger als Effizienz (= Wirtschaftlichkeit). Denn die falschen Dinge effizient tun ist Geldverschwendung.
Effizienz
Wirtschaftlichkeit (“die Dinge richtig tun”). Leistung im Verhältnis zu den Kosten oder anderen Nachteilen, also eine relative Betrachtung des Output (Seminare mit vielen Teilnehmern steigern die Effizienz - geringere Kosten je Stunde -, aber nicht die Effektivität, d. h. die Erreichung der Bildungsziele.
Eigenkapital
Kapital, das dem Unternehmen von seinen Eigentümern zugeführt wird oder aus den erzielten Gewinnen im Unternehmen einbehalten wird.
Eigenkapitalrendite
Gewinn x 100 : Eigenkapital
Eigenschaften
Relativ breite und zeitlich stabile Dispositionen zu bestimmten Verhaltensweisen, die konsistent in verschiedenen Situationen auftreten (angeboren beziehungsweise frühsozialisiert).
Eigentum
Umfassendes Recht zur rechtlichen und tatsächlichen Nutzung einer Sache.
Eigentumsvorbehalt
Vereinbarung zwischen Verkäufer und Käufer, wonach der Erwerber zunächst nur Besitzer werden soll (Übergabe), während der Veräußerer bis zur Bezahlung des Kaufpreises Eigentümer bleibt.
Eignungsdiagnose
Systematische Untersuchung der Erfolgswahrscheinlichkeit, zum Beispiel für einen Beruf, durch Vergleich der Anforderungen mit individuellen Merkmalsausprägungen.
Einnahme
Effektive Vermehrung des Geldvermögens der Unternehmung.
Einzahlung
Effektive Vermehrung des Zahlungsmittelbestandes (Kasse, Bankguthaben) einer Unternehmung.
E-Learning
Oberbegriff für jegliche Formen elektronisch gestützten Lernens im Rahmen der Computertechnologie. Zu ihm gehören Methoden des CBT (Computer Based Training), des CAL (Computer Assisted Learning) sowie die auf Intra- und Internettechnologie basierenden Lernformen des WBT (Web Based Training). E-Learning-Systeme über Internet bedürfen (nach dem Gesetz zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht) der Zulassung der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht http://www.zfu.de.
Als Trend zeigt sich das unternehmensbezogene Customizing, und zwar der Versuch, Lernwelten unternehmensspezifisch auszugestalten, dabei aber fremde Angebote zu adaptieren und mit Präsenzveranstaltungen zu kombinieren.
(Quelle: Scholz, WiSt 11/2001)
Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU)
Peter-Welter-Platz 2, D-50676 Köln
Telefon: (0221) 92 12 07-0
Fax: (0221) 92 12 07-20
Internet: http://www.zfu.de
E-Mail: zfu@zfu.de
Emergenz
Phänomen, dass aus Entwicklungsprozessen Ergebnisse entstehen, die aus den Ausgangsbedingungen nicht ersichtlich waren. Emergente Prozesse erweisen sich somit als überraschende und spontane Ordnungs- und Musterbildungen.
Empathie
Grundqualifikation für soziales Handeln: Fähigkeit, sich in die Erwartungen eines anderen einzufühlen, diesen zu verstehen und auf ihn einzugehen.
Emission
Ausgabe von Wertpapieren auf dem Kapitalmarkt durch öffentlichen Verkauf. Meist durch Vermittlung einer Bank (Emissionsbank) oder eines Zusammenschlusses von Banken (Konsulting).
Emotionale Intelligenz
Die Fähigkeit einer Person, für die Gefühle anderer Menschen sensibel zu sein.
Erfüllungshilfe
Wer mit Wissen und Wollen des Schuldners zur Erfüllung einer diesen obliegenden Verbindlichkeiten als dessen Hilfsperson tätig wird ohne weisungsgebunden zu sein (§ 278 BGB).
Erlernte Hilflosigkeit
Mangel an Glaube an die Fähigkeit, eine Situation beherrschen zu können. Er entsteht durch die wiederholte Erfahrung von Misserfolg.
Ertrag
Der in Geld ausgedrückte Wertzugang innerhalb eines Zeitraums, der das Eigenkapital eines Unternehmens erhöht.
Europa-AG
Gesellschaftsform ab 2004.
Eustress
lat. eu = gut, gesundheitsförderlicher Stress
Evaluation
Die Auswertung und Interpretation von Informationen über die Wirkung von Handlungen.
Exkulpation
Entlastungsbeweis für unerlaubte Handlungen eines Verrichtungsgehilfen.
Expansion
Ist das Fachwort für „gerichtliche Pfändung“. Dabei gibt es verschiedene Varianten. Wenn ein Schuldner seinen Forderungen nicht mehr nachkommen kann, kommt zum Beispiel ein Gerichtsvollzieher, um zu Hause Wertgegenstände zu pfänden. Bei einer Lohnexpansion wird ein bestimmter Teil des Einkommens gepfändet, man bekommt nur noch das Existenzminimum ausbezahlt.
extrinsisch
Begriff der Motivationsforschung, der sich auf Anreize bezieht, die schwerpunktmässig außerhalb der Tätigkeit liegen (Arbeitsumfeld, monetäre Anreize).
Extrinsische Motivation
Beweggründe im Verhalten, die durch Belohnungen von außen getragen werden (zum Beispiel Entlohnung, Karriereentwicklungsmöglichkeiten).

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F

Fachvorgesetzter
Inhaber einer Linien- oder Stabsstelle mit dem Recht, auf einem bestimmten Gebiet einem anderen Mitarbeiter, der ihm sonst nicht untersteht, Anweisungen zu geben und sie durchzusetzen. Der F. tritt neben dem “Hauptvorgesetzten” beziehungsweise unmittelbaren Vorgesetzten. Die Pflichten, die sich in führungsmäßiger Hinsicht ergeben, sind die gleichen, wie sie aus jedem Unterstellungsverhältnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten erwachsen, nur sind sie auf einen Teilbereich beschränkt. Der Leiter der Arbeitsvorbereitung, der den Meistern, die dem Betriebsleiter unterstehen, auf dem Gebiet der AV Anweisungen gibt und die Befugnis besitzt, sie durchzusetzen, ist ihr Fachvorgesetzter auf dem Teilbereich Arbeitsvorbereitung.
Facility Management
Gebäudeverwaltung und die Bewirtschaftung von Anlagen und Einrichtungen nach der Baufertigstellung.
Factoring
Vertraglich festgelegter laufender Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch ein spezialisiertes Finanzierungsinstitut mit oder ohne Übernahme des Ausfallrisikos.
Fähigkeit
Anwendung von Wissen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen zur Aufgabenerfüllung (ISO 10015).
Fahrlässigkeit
Außerachtlassung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt (§ 276 BGB).
Fazilitäten
Die EZB bietet den Geschäftsbanken zwei ständige Fazilitäten an, um den Banken entweder Liquidität zu geben (= Spitzenrefinanzierungsfazilität) oder zu entziehen (= Einlagefazilität).
Feedback
Rückkoppelung, Rückmeldung.
Fehler
Nichterfüllung einer Anforderung, siehe auch Mangel (ISO 9000:2000).
Finanzbedarf
Differenz zwischen dem Kapitalbedarf und den finanziellen Mitteln, die intern bereitgestellt werden können (= der extern zu finanzierende Teil des Kapitalbedarfs).
Finanzielles Gleichgewicht
Prinzip des Betriebes, seinen fälligen Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen und zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit notwendige weitere Auszahlungsverpflichtungen einzugehen, ohne die zukünftige Zahlungsfähigkeit zu gefährden.
Finanzierung
Inbegriff aller Maßnahmen, die der Bereitstellung von Geld und Sachmitteln für die betriebliche Leistungserstellung dienen.
Finanzwirtschaft
Zusammenfassender Begriff für die betriebswirtschaftlichen Teilgebiete Finanzierung und Investition.
Firma
Name des Einzelkaufmanns (der Einzelkauffrau) oder der Handelsgesellschaft, unter der sie ihre Geschäfte betreiben oder Unterschriften abgeben (§ 17 HGB).
Forfaitierung
Verkauf einer Forderung, die der Exporteur aus dem Exportgeschäft erhalten hat, i.d.R. an ein Kreditinstitut oder spezialisiertes Finanzinstitut.
Fraktale
Eine besonders “zerfranste” geometrische Figur, deren Form sich in immer kleinerem Maßstab wiederholt, wenn man höher an sie herangeht, und die man mit Hilfe einer nicht-ganzzahligen (fraktalen) Dimension beschreiben kann. In der Organisation eines Unternehmens können Fraktale (als selbstähnliche Elemente komplexer Systeme) als selbstorganisierende und selbsthandelnde Gruppen aufgefasst werden.
Franchise
Vertriebs- und Lizenzsystem, bei dem der Gründer seinen Partnern eine Lizenz verkauft, die den Lizenznehmer verpflichtet, rechtlich selbstständig fremde Artikel original zu produzieren. Der Lizenzgeber stellt seine Erfahrungen und Kenntnisse zur Verfügung, hilft im Aufbau und unterstützt durch Werbemaßnahmen und hat darüber hinaus das Kontrollrecht über den Franchisenehmer im Hinblick auf eine entsprechende Produktion.
Freemail-Dienste
Kostenlose eMail Dienste für private Nutzer, wie Hotmail.de, GMX.de, Web.de etc.
Fremdfinanzierung
Außenfinanzierung durch Gläubiger.
Fremdkapital
Bezeichnung für das durch Schuldenaufnahme finanzierte Kapital einer Unternehmung.
Front-Office
Unter Front-Office-Anwendungen versteht man Einrichtungen und Applikationen, die im Bereich E-Commerce dem direkten Kundenkontakt dienen. Dazu zählen zum Beispiel ACD-Anlagen im Call Center oder Customer-Relationship-Systeme (CRM).
Führung
Zielorientierte, wechselseitige und soziale Beeinflussung zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben in einer strukturierten Arbeitssituation. Sie vollzieht sich zwischen hierarchisch unterschiedlich gestellten Personen. Nach den Systemansatz bedeutet Führung die Schaffung von Rahmenbedingungen, in denen Mitarbeiter eigenverantwortlich und selbstorganisierend agieren können.
Führungskompetenz
Fähigkeiten, die dazu beitragen, Mitarbeiter zu führen (zum Beispiel Kommunikationsgeschick, Integrationsfähigkeit, Entscheidungskraft, usw.).
Führungskultur
Gesamtheit von Normen, Wertvorstellungen und Denkhaltungen, die das Verhalten aller Führungskräfte in einem Unternehmen prägt.
Führungsverantwortung
Einstehen für die Erfüllung von Führungspflichten gegenüber Mitarbeitern oder Gruppen (klassische Führungsaufgaben: Auswahl und Einsatz, Information, Kontrolle).
Fürsorgepflicht
Verpflichtung des Arbeitgebers, für das Leben und die Gesundheit des Mitarbeiters zu sorgen, sowie die Persönlichkeitsrechte des Mitarbeiters zu wahren.
Fusion
Kapitalmäßige Verschmelzung von Unternehmen, deren rechtliche sowie wirtschaftliche Selbstständigkeit dabei verloren geht.
Fuzzy logic
Bezeichnung für verschiedene logische Systeme, die annehmen, dass es nicht nur die zwei Wahrheitswerte “wahr” und “falsch” gibt, sondern dass zwischen diesen beiden auch andere Möglichkeiten existieren (engl. Fuzzy: haarig, unklar).

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G

Ganzheitliches Denken
Die Wirkung auf das Ganze bedenken und Mut zur Komplexität beweisen.
Gefahrübergang bei Versendungskauf
Nach neuem Schuldrecht ab 01.01.2002 geht die Gefahr mit Übergabe der Sache, nicht bereits mit der Versendung auf den Verbraucher über. Die früheren Regelung des Gefahrübergangs findet (ab 01.10.2002) für den Verbrauchsgüterkauf keine Anwendung. Bestellt ein Verbraucher eine Sache im Versandhandel, so reist die Sache auf Gefahr des Unternehmers, d.h. der Besteller muss im Fall des Verlusts der Sache den Kaufpreis nicht mehr zahlen.
Gegenfragen
Eine Frage wird mit einer Frage beantwortet.
Geldmarkt
Markt für kurzfristiges Geldkapital (insbesondere Schatzwechsel und Schatzanweisungen des Bundes und der Länder). Die Geldmarkgeschäfte werden hauptsächlich zwischen Kreditinstituten beziehungsweise zwischen Bundesbank und Kreditinstituten getätigt. Wichtige Orientierungspunkte für die Zinssätze am Geldmarkt sind der Diskontsatz und der Lombardsatz.
Gemeinkosten
Kosten, die einem Bezugsobjekt (zum Beispiel Kostenträger) nicht direkt zugeordnet, sondern nur über Schlüssel zugerechnet werden können.
Genderkompetenz
Neben den bisher verlangten fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen bei der Führung und Entwicklung einer Organisation wird zunehmend auch eine neue Kompetenz, die Genderkompetenz, erwartet. “Gender” bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechtsrollen von Frauen und Männern. Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar. Die Gleichstellung der Geschlechter wurde inzwischen von der EU und der deutschen Bundesregierung zu einem Leitprinzip erklärt und wird mittels “Gender Mainstreaming” gefördert. Das bedeutet, dass vor jeder Maßnahme in Unternehmen oder in Verwaltungs- und Gesetzgebungsverfahren hinterfragt werden muss, welche Auswirkungen diese Vorhaben speziell auf die Belange von Frauen und Männern haben werden.
Gesamtkapitalrendite
(Gewinn + Fremdkapitalzinsen) x 100 : Eigenkapital + Fremdkapital
Geschäftsführung
Die G liegt bei Personengesellschaften üblicherweise in Händen der Gesellschafter; das Recht zur G kann aber auch übertragen werden, was typisch für Kapitalgesellschaften ist (AG-Vorstand, GmbH-Geschäftsführer).
Geschäftsprozess
Gruppe von logisch zusammenhängenden Entscheidungen und Aktivitäten, die zur Steuerung und Verwaltung der Ressourcen (Mitarbeiter, Produktionsmittel, Finanzmittel etc.), des Angebots (Produkte etc.) und der Umweltfaktoren (Kunden, Lieferanten, Kreditgeber etc.) erforderlich sind. Geschäftsprozesse sind ohne Berücksichtigung der organisatorisch-personellen Zuständigkeit zu bestimmen.
Geschlossene Fragen
Fragen, die sich mit “Ja”, “Nein” oder einer kurzen, präzisen Information beantworten lassen.
Gewährleistungspflicht
Der Verkäufer ist verpflichtet, die verkaufte Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln zu liefern. Sachmangel: Kaufsache ist nicht in Ordnung (Beschaffenheit, Versprechungen, Kennzeichnung, Montageanleitung, falsche Sache). Rechtsmangel: Rechte Dritter.
Gewinnthesaurierung
Ansammlung von Gewinnen einer Unternehmung durch Nichtausschütten von Gewinnen im Rahmen der Selbstfinanzierung.
Global Governance
Dynamischer Prozess der Entscheidungsfindung. Konkret: Den Prozess der Globalisierung politisch begleiten und gestalten.
Global Marketing
Konzept der weltweit standardisierten Vermarktung von Produkten.
Global Player
(engl. Weltumfassender Spieler) Unternehmen, das sich an internationalen Märkten orientiert.
Globalisierung
Grenzüberschreitende Integration von Kapitel, Technologie und Information zu einem einzigen weltweiten Markt.
Gravitationshypothese
Menschen werden sich in der Arbeitswelt zu solchen Rollen und Positionen hingezogen fühlen, die kompatibel sind mit ihren Fähigkeiten, Interessen, Werten und ihrer Persönlichkeit.
Grundkapital
Nominelles Aktienkapital einer Aktiengesellschaft.

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H

Haftung
Die Pflicht, für eine (eigene oder fremde) Schuld einzustehen.
Halo-Effekt
Überstrahlung: Ein durch eines oder wenige Merkmale geprägter Eindruck überstrahlt alle anderen Verhaltensäußerungen.
Handlung
Jedes bewusste und gewollte menschliche Verhalten (im Gegensatz zum bloßen Reflex). Es kann in einem Tun oder Unterlassen bestehen.
Handlungsverantwortung
Einstehen für die Erfüllung von Pflichten durch Mitarbeiter oder Gruppen im Rahmen von Zielen, Aufgaben und Kompetenzen (auch Mitarbeiter- beziehungsweise Fachliche Verantwortung).
Harvard Konzept
Kommunikationsmodell (der juristischen Fakultät der Harvard Universität) mit vier Handlungsmaximen für eine zielgerichtete Konfliktlösung:
  • Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln!
  • Auf Interessen konzentrieren, nicht auf Positionen!
  • Entscheidungsalternativen zu beiderseitigem Nutzen entwickeln!
  • Auf der Anwendung neutraler (objektiver) Beurteilungskriterien bestehen!
Harzburger Führungslehre
In Bad Harzburg wurde 1956 von der AFW, gemeinsam mit der Akademie für Führungskräfte, die Konzeption der „Führung im Mitarbeiterverhältnis als Gegenpol zur früher herrschenden autoritären Führung vermittelt. Sie evolutionierte das Verständnis von Unternehmens- und Mitarbeiterführung und trug wesentlich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes Deutschland bei. Kerngedanke dieses Führungsansatzes war, Mitarbeiter aller Stufen durch Übertragung von Verantwortung zu höchster Initiative zu motivieren und ihnen letztlich die Freiheits-Spielräume zu geben, die Menschen benötigen, um in ihrer Arbeit erfolgreich zu sein.

Der als “Harzburger Modell” bezeichnete Managementansatz hat allerdings auch Schwachstellen. Kritisiert werden vor allem der geringe Bewegungsspielraum und der bürokratische Aufwand, zum Beispiel für Stellenbeschreibungen. Die Wirklichkeit komplexer Systeme konnte dieses Modell nicht erfassen, sodass es seit Ende der 80er Jahre nur noch im Sinne der Grundprinzipien der Delegation von Verantwortung relevant ist.

Seit 2004 lässt die AFW Wirtschaftsakademie Bad Harzburg den Managementansatz in einer wesentlich erweiterten integrativen Fassung als Führungslehre wieder aufleben. Im Gegensatz zum in sich geschlossenen Harzburger Modell ist die Führungslehre revolutionär ausgerichtet, dass heist die Denkanstöße entsprechen dem systemischen Verständnis, wonach sich Systeme wie Organisationen selbst erneuern und verändern können.

Der wissenschaftliche Ansatz zielt auf eine umfassende Kompetenz in Führung, Organisation, Verantwortung und Kommunikation. Im Einzelnen erstreckt er sich auf folgende Bereiche:
  1. Grundprinzipien struktureller Führung mit Delegation von Verantwortung und Zielvereinbarung
    Organisationsstrukturen und Führungssysteme müssen kompatibel sein, sonst behindert das Führungssystem die organisatorische Effizienz.
    Führung im Unternehmen erfolgt über Personen und Strukturen. Führung ist die Beeinflussung des Mitarbeiterverhaltens durch Führungskräfte in der alltäglichen Kommunikation. Führung erfolgt aber auch über Organisationsstrukturen, Führungsinstrumente und Führungsmethoden.
  2. Grundlagen des Wirtschaftsrechts auf den Gebieten Führungsorganisation und Kommunikation
    Führungskräfte benötigen neben der Arbeitsrechtspraxis umfassende Kenntnisse über Handlungs- und Führungsverantwortung sowie Managerhaftung nach Schuld-, Vertrags-, Haftungs- und Strafrecht. Das gilt insbesondere bei Delegation von Verantwortung im Rahmen von Organisations- und Führungspflichten, im Bereich von Schnittstellen sowie bei der horizontalen und vertikalen Arbeitsteilung.
  3. Persönliche Führungs- und Kommunikations-Kompetenz
    Führung wird in erster Linie als verhaltensorientierte Führung verstanden, die auf den Erkenntnissen der Verhaltenswissenschaften aufbaut. Es geht dabei um die Persönlichkeitsstruktur von Menschen, das individuelle Führungsverhalten sowie die Entwicklung von Kommunikationskompetenzen zur Motivation und Zielerreichung.

    Im Mittelpunkt stehen die Erreichung der Organisationsziele sowie das Prinzip der individualisierten, persönlichen Verantwortung.
Zur Führungslehre bietet Ihnen die AFW zwei Kurzstudiengänge: und ein Seminare an: Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Harzburger Modell
Klassiker und Bestseller unter den erprobten Führungsansätzen. Das Modell ist im Wesentlichen eine normative Führungskonzeption, die menschliches Handeln auf der Grundlage dezentraler Entscheidungsstrukturen regeln will. In den Grundprinzipien von Prof. Dr. jur. Reinhard Höhn (1904-2000) ab 1956 entwickelt.
Hausse
Der Terminus steht für nachhaltigen Anstieg der Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum. Gegensatz Baisse.
Herstellkosten
Summe aus Material- und Fertigungskosten.
Hologramm
Zweidimensionales Bild, das bei der Betrachtung dreidimensional erscheint. Der räumliche Eindruck entsteht durch Lichtwellen-Interferenzen.
Hyperstress
Stress in großer Menge, resultierend aus Überforderung und Fehlanpassung.
Hypostress
Stress in geringer Menge, resultierend aus Unterforderung und Langeweile.

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I

Ich-AG
Vorschlag der sog. Hartz-Kommission der Bundesregierung, Arbeitslosen neue Wege in die Selbstständigkeit zu eröffnen. Mit Hilfe des Arbeitsamtes, einer sozialen Absicherung und Steuervorteilen soll in drei Jahren der Aufbau eines vollwerigen Gewerbebetriebes geschafft werden. Mit Ausnahme von Familienangehörigen dürfen sie niemanden beschäftigen und jährlich nicht über 25.000 Euro verdienen.
Ich-Botschaften
Aussagen, die das Pronomen “Ich” enthalten und darüber informieren, wie der Sprecher eine aktuelle Situation erlebt.
Ideenkiller
Verbale Äußerungen, um neue Ideen abzuwürgen. Diese Einwürfe können in der Regel nicht schnell und leicht widerlegt werden. Sie blockieren aber leicht notwendige Weiterentwicklungen und Neuerungen.
IKEA-Klausel
Regelung nach § 434 II 1 BGB (des neuen Schuldrechts ab 01.01.2002), dass ein Sachmangel auch vorliegt, wenn einer an sich mangelfreien Kaufsache eine fehlerhafte Montageanleitung beiliegt.
Immaterielle Investitionen
Erwerb immaterieller Wirtschaftsgüter, zum Beispiel Lizenzen und Patente.
Immaterieller Schaden
Immaterielle Schäden sind solche, die sich nicht in einer Vermögensminderung zeigen.
Index
Errechneter Durchschnitt ausgewählter Kurse eines Wertpapiermarktes. Siehe zum Beispiel Dax.
Information
Daten mit Bedeutung (ISO 9000:2000).
Informelle Arbeit (Sozialarbeit)
Im Rahmen der “Bürgerarbeit” gehören hierzu Eigenarbeit, Nachbarschaftshilfe, Versorgungs- und Gemeinwohlarbeit sowie unerwünschte “Schwarzarbeit”.
Infrastruktur
System von Einrichtungen, Ausrüstungen und Dienstleistungen, das für den Betrieb einer Organisation erforderlich ist (ISO 9000:2000).
inhärent
Einer Einheit innewohnend, insbesondere als ständiges Merkmal.
Innenfinanzierung
Bereitstellung von Mitteln aus dem Gewinn sowie Finanzierung aus Abschreibungen sowie Umfinanzierung.
Insolvenz
Zahlungsunfähigkeit: das Unternehmen kann aus Mangel an Zahlungsmitteln dauerhaft seine laufenden Rechnungen nicht bezahlen. Die I führt zu -> Konkurs oder -> Vergleich.
Insolvenz
Bedeutet Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn der Schuldner fällige Schulden nicht binnen einer angemessenen Frist erfüllen kann.
Integriertes Management
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Führen einer Organisation bezüglich der Ansprüche an Qualität, Umweltschutz, Arbeitsschutz, Risiko und weiterer Gesichtspunkte. Das System strebt nach einer kontinuierlichen Verbesserung aller integrierten Bestandteile, zu denen Managementpolitik, -ziele, -programme, -planung, -lenkung und -verbesserung gehören.
Internationalisierung
Prozess der Entwicklung eines Unternehmens von einem nationalen zu einem internationalen Unternehmen.
intrinsisch
Eine intrinsische Motivation erfolgt von innen her, aus eigenem Antrieb beziehungsweise durch ein Interesse an der Sache selbst. Eine intrinsische Einstellung verweist so auf eine im Tätigkeitsvollzug selbst liegende Motivationsorientierung und führt zu einer hohen Leistungsbereitschaft.
Intrinsische Motivation
Beweggründe im Verhalten, aus denen heraus eine Aufgabe beziehungsweise Tätigkeit um ihrer selbst willen angestrebt wird (zum Beispiel Selbstverwirklichungsmotiv).
Investition
Zielgerichtete Verwendung von Finanzmitteln (Bindung von Kapital).
Investmentgesellschaft
Fondsgesellschaft (Kapitalanlagegesellschaft), die für das von ihr verwaltete Sondervermögen (Fonds) Wertpapiere oder Immobilien kauft und Anteilscheine an diesem Fonds ausgibt.
ISO
International Organization for Standardization, Internationaler Normenausschuss. Abkürzung für Norm der ISO, zum Beispiel ISO 9000 ff. = Normen zum Qualitätsmanagement.

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J

Jit
Abkürzung für “Just in Time”, Bezeichnung für optimales Timing, pünktlich.
Job enlargement
Zusammenfassung mehrerer strukturell gleichartiger oder ähnlicher Arbeitselemente verschiedener Arbeitsplätze zur Vermeidung einer einseitigen Beanspruchung und Belastung.
Job enrichment
Integration verschiedener schwieriger, aber dennoch zusammengehörender Arbeitselemente, die nicht nur eine horizontale, sondern auch eine vertikale Dimension aufweisen, um einem Einzelnen mehr Selbstständigkeit und Verantwortung zu übertragen.
Job rotation
Planmäßiger Wechsel von Arbeitsplatz und Arbeitsaufgaben zur Verringerung von Monotonie, Sättigung und einseitiger Belastung.
Johari-Fenster
Ein Modell, von Joe Luft und Harry Ingham entwickelt, das die Wirkung von Feedback auf die dem Menschen bekannten und unbekannten Verhaltensbereiche veranschaulicht.
Joint Venture
Gemeinschaftsunternehmen zwischen einem aus- und einem inländischen Unternehmen.
JPEG
Joint Photographers Expert Group, komprimiert nicht verlustfrei Bilder.
Juristische Person
Vereinigung von Personen oder Sachen zu einer rechtlich geregelten Einheit, der die Rechtsordnung Rechtsfähigkeit verliehen hat. Sie kann dadurch Träger eigener Rechte und Pflichten sein. Sie kann daher selbst vor Gericht klagen und verklagt werden. Beispiele: GmbH, AG, Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Just-in-Time-System
Produktions- und Logistiksystem mit dem Ziel, Minimierung der Lagerhaltung auf die von der Durchlaufzeit in der Produktion bestimmte Vorratsmenge. Dadurch Senkung der Lagerkosten, Verringerung der Kapitalbindung für Lagerbestände, schnellerer Material- und Fertigungsfluss etc.

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K

Kalkulation
Kostenträgerstückrechnung.
Kapazität
Leistungsvermögen eines Betriebes in einer Zeiteinheit (Monat, Schicht, Arbeits-/Maschinenstunde), gemessen in Leistungseinheiten.
Kapital
Abstrakter Gegenwert des Vermögens, der über die Herkunft und den Umfang des Vermögens Auskunft gibt (Eigen- und Fremdkapital).
Kapitalbedarf
Summe der finanziellen Mittel, die für die Durchführung eines bestimmten Projektes (Errichtung eines neuen Werkes, Erwerb einer Beteiligung, Durchführung eines Werbefeldzuges) benötigt werden.
Kapitalmarkt
Markt für langfristige Kredite und Beteiligungskapital. Hier erhalten Firmen und der Staat Mittel für Investitionen.
Kartell
Zusammenschluss rechtlich und (mehr oder weniger auch) wirtschaftlich selbstständig bleibender Unternehmen in der Absicht, durch Rationalisierung, Beschränkung des Wettbewerbs oder Beherrschung des Marktes Vorteile zu erzielen.
Kartellverbot
Verboten sind u.a. Vereinbarungen und abgestimmte Verhaltensweisen zwischen miteinander im Wettbewerb stehenden Unternehmen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (Absprechen über Mindestpreise oder Kundenschutz) Rechtsgrundlage ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Kaufkraft
Als Kaufkraft wird das verfügbare Einkommen bezeichnet, dass nach Abzug aller regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen (zum Beispiel Wohnungsmiete, Kreditraten, Versicherungsprämien etc.) vom Einkommen übrig bleibt.
Kaufmann
Person, die ein Handelsgewerbe betreibt (§ 1 HGB). AG, GmbH, KGaA und Genossenschaft besitzen Kraft ihrer Rechtsform stets die Kaufmannseigenschaft, auch wenn sie kein Handelsgewerbe oder gar kein Gewerbe betreiben.
Kennzahlen
Informationen in verdichteter Form über betriebswirtschaftliche Fakten, Prozesse und Zusammenhänge. Sie werden in der Analyse, in der Zielvorgabe und in der Kontrolle eingesetzt.
Key-Account-Organisation
Institutionalisierung einer Kundenorientierung in der Marketingorganisation mit der Betreuung ausgewählter (strategischer) Schlüsselkunden durch hochqualifizierte Verkaufsmitarbeiter. Im Vordergrund steht die Kundenberatung (Projektabwicklung) mit den Zielen, eine langfristige Partnerschaft aufzubauen und gemeinsame Markterfolge zu realisieren.
Keyword-Advertising
Internetwerbung, die an die Eingabe von bestimmten Schlüsselwärtern gebunden ist.
Kognitiv
Bereich des menschlichen Gedächtnisses, der sich auf mentale Prozesse sowie Wahrnehmen, Denken, Speichern und Erinnern (d. h. vornehmlich auf Wissen und Fähigkeiten) bezieht. Gegensatz: emotional.
Kognitive Dissonanz
Inkonsistenz; Unvereinbarkeit von zwei oder mehr Einstellungen oder Verhalten und Einstellungen.
Kognitive Prozesse/Kognition
Sammelbegriff für alle mentalen Erkenntnisleistungen des Menschen (zum Beispiel Denken, Wissen, Erinnern), die seiner Orientierung in der Umwelt dienen. Sie betrifft Prozesse und Inhalte des bewussten Erkennens in Abhebung zur unbewussten Wahrnehmung oder intuitiven Emotion.
Kommanditist
Bezeichnung für den beschränkt haftenden Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft.
Kommunikation
Das Mitteilen (Senden, Codieren) und das Empfangen (Entschlüsseln, Decodieren) von Botschaften durch Sprache sowie durch nicht-sprachliche Ausdrucks- und Verhaltensweisen.
Komplementär
Bezeichnung für den unbeschränkt, mit seinem gesamten Privatvermögen haftenden Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien.
Konfliktlösung
Sich mit anderen Menschen (Kindern, Eltern, Vorgesetzte, Kollegen, Fremde) fair auseinander setzen können. Beim Aushandeln eines Kompromisses sollen beide beziehungsweise alle Seiten gewinnen.
Kongruenzprinzip
Forderung der Organisationslehre, dass grundsätzlich Aufgaben, Kompetenzen (= Befugnisse) und Verantwortung deckungsgleich sein sollten (AKV-Prinzip).
Konjunkturzyklus
Bezeichnet die periodische Abfolge der Phasen Depression, Aufschwung, Boom und Abschwung.
Konstruktivismus
Hiernach konstruiert sich jeder Mensch seine Weltsicht auf der Grundlage seiner Erfahrungen. Begriffe wie Objektivität und Wahrheit sind danach mit Vorsicht zu betrachten. Es existieren so viele Wirklichkeiten wie es Menschen gibt, die ihre Wahrnehmungen individuell interpretieren. Der K. ist für die Kommunikation besonders relevant, weil man hier von gegenseitigen Beeinflussungsvorgängen mit unbestimmter Wirkung ausgehen muss.
Kontextorientierung
Nichts wird losgelöst und separat gesehen, sondern alles ist teil eines Gesamtzusammenhanges, d. h. alles ist im Kontext zu betrachten.
Kontingenz
Ausmaß der Entscheidungsmöglichkeiten eines sozialen Systems. Ein hoher Grad an Kontingenz ermöglicht, die Umfeld-Komplexität durch viele Aktionen strukturieren zu können.
Kontingenzprinzip
Managementmethoden an die organisations-spezifischen Umstände anpassen.
Kontrolle
Vergleich eines gewünschten Zustandes (Soll) mit dem eingetretenen Zustand (Ist). Die Nichtübereinstimmung führt zu einer sogenannten Abweichung.
Konzern
Zusammenschluss rechtlich selbstständig bleibender Unternehmungen unter einheitlicher Leitung als Unterordnungskonzern (mit herrschender Unternehmung) oder Gleichordnungskonzern (ohne herrschende Unternehmung).
Kosten
Bewerteter Verbrauch von Produktionsfaktoren.
Kosten, fixe
Kosten, die unabhängig von einer bestimmten Kosteneinflussgröße (zum Beispiel Beschäftigung) sind.
Kostenartenrechnung
Bereich der Kostenrechnung, in dem alle im Unternehmen angefallenen oder erwarteten Kosten vollständig erfasst werden.
Kostenstellenrechnung
Bereich der Kostenrechnung, in dem die Gemeinkosten auf Betriebsbereiche oder Kostenstellen verteilt werden.
Kostenträger
Erzeugnisse oder Erzeugnisgruppen eines Unternehmens, denen die mit ihrer Erstellung verbundenen Kosten zugeordnet werden.
Kostenträgerrechnung
Bereich der Kostenrechnung, in dem Informationen bezüglich der Kostenträger zusammengestellt werden.
Kostenträgerstückrechnung
Ermittlung der Kosten einer Mengeneinheit eines Produktes.
Kostenträgerzeitrechnung
Ermittlung des Betriebserfolgs der Abrechnungsperiode.
Kundenzufriedenheit
Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem die Anforderungen des Kunden erfüllt worden sind (ISO 9000:2000).
Kurs
Preis eines Wertpapiers, der sich gemäß Angebot und Nachfrage an der Börse bildet.
KVP
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Gefordert nach ISO 9001:2000, EMAS und ISO 14001:1996.
Kybernetisches Modell
Dieses Modell geht von einem SOLL aus, welches als Steuerungsgröße für einen Prozess dient. Das nach Ausführung entstandene IST wird in Beziehung zum SOLL gesetzt, wobei die Abweichung über eine Regelgröße der Neuorientierung der Steuergröße dient.

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L

LAN
Abkürzung für “Local Area Network”. Lokal angelegtes Netzwerk im Gegensatz zu
WAN, das überregional Arbeitstationen und Netzwerke verbindet. “Lokal” bezieht sich in diesem Sinne auf einen gemeinsamen Standort, wie zum Beispiel ein Firmengebäude oder ein Raum.
Laufbahnplanung
Grundlage für eine gezielte individuelle Personalentwicklung.
Leasing
Das Wort stammt aus dem Englischen (“to lease”), was so viel wie mieten oder pachten bedeutet. Es wird ein Gegenstand (Immobilien, Auto, Kopierer etc.) vom Leasinggeber dem -nehmer gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts überlassen. Der Leasingnehmer zahlt Raten, die die Kosten für Herstellung, Finanzierung, Versicherung sowie einen Gewinnaufschlag umfassen. Einem Unternehmen werden vornehmlich bewegliche Produktionsanlagen vom Hersteller zur Miete überlassen. Dadurch muss das Unternehmen nicht langfristig umfangreiche Mittel binden.
Legende
Texterklärungen zu einem Bild, einer Karte, einem Diagramm (zum Beispiel im Funktionendiagramm die Buchstaben EE=gemeinsame Entscheidung).
Leistung
Das bewertete Ergebnis des Einsatzes von Wirtschaftsgütern für den Betriebszweck.
Leistungsbeurteilung
Bewertung der Leistung des einzelnen Mitarbeiters durch den Vorgesetzten. Grundlage sind häufig im Vorfeld festgelegte Ziele, deren Zielerreichungsgrad unter anderem die Basis für die Bewertung der Leistung darstellt.
Lernen
Veränderung des Verhaltens, das auf Erfahrung (Übung) basiert. Stufe 0 = Wissen, Stufe 1 = Verbindung von Elementen, Verknüpfung, Stufe 2 = Metasystemische Reflexion, Zuschauen, wie man lernt.
Lernende Organisation
Unternehmensformen, die sich lernend fortentwickeln und dadurch den Wandel als Chance nutzen wollen.
Leverage-Effekt
Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität durch kostengünstiges Fremdkapital (Fremdkapitalzins < Gesamtkapitalrentabilität), beziehungsweise eigenkapitalrentabilitätssteigernde Wirkung wachsender Verschuldung.
Lieferungsverzug
Liegt vor, wenn der Verkäufer schuldhaft nicht oder nicht rechtzeitig liefert. Da der Lieferer eine Leistung schuldet, ist Lieferungsverzug Schuldnerverzug. Die Haftung des Lieferers erweitert sich auf jede Art Fahrlässigkeit. Außerdem haftet er für Zufall, es sei denn, dass der Schaden auch bei rechtzeitiger Lieferung eingetreten wäre.
Link
Kurzform der eigentlichen Bezeichnung Hyperlink. Verknüpfung von einer Internetseite auf eine andere Seite oder Datei.
Liquidität
Fähigkeit, seine Verbindlichkeiten fristgerecht begleichen zu können
Liquiditätsquote
Die Liquiditätsquote eines Fonds bezeichnet den Bestand kurzfristig zur Verfügung stehender Barmittel. Bei offenen Immobilienfonds ist dies die Differenz zwischen dem gesamten Volumen eines Fonds und dem Bestand in Immobilien.
Locus of Control
Persönlichkeitsdimension, die darüber Auskunft gibt, ob und in welchem Maß eine Person Verantwortung für ihr Verhalten übernimmt und wie sehr sie glaubt, Kontrolle über ihr Verhalten zu haben (Kontrollüberzeugung).
Lohmann-Ruchti-Effekt
Finanzierung durch kapitalfreisetzende Einnahmen. Ansammlung der durch die Verkaufserlöse hereingenommenen Abschreibungen. Einsatz dieser Abschreibungen für Neuinvestitionen (Kapitalfreisetzungseffekt).
Lohnquote
gibt die Relation zwischen dem Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit und dem Volkseinkommen an.
Lohnsteuer
Sie ist eine besondere Erhebungsform der Einkommenssteuer und wird für Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit (Arbeitslohn/Gehalt) abgezogen.
Longterm Bonus
Bonussystem, das die über Jahre erbrachte Leistung oder auch den langfristigen Unternehmenserfolg honoriert.
Lotus-Effekt
Was glatt und glänzend ist, das ist auch sauber - so die gängige Vorstellung, die aber von Forschern am Botanischen Institut der Universität Bonn widerlegt wurde.
Low Cost
Niedrige Kosten, wird zum Beispiel verwendet, um auszudrücken, dass bei Hardware- oder Softwareprodukten beziehungsweise bei Vorgängen wenig Aufwand oder nur geringe Kosten erforderlich sind.

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M

Mangel
Nichterfüllung einer Anforderung in Bezug auf einen beabsichtigten oder festgelegten Gebrauch.
Machiavellismus
Eine scharf zweckorientierte, opportunistische, nur Machtgewinn und Machterhaltung anstrebende, auf Erfahrung gestützte Staats- und Rechtslehre.
Magisches Dreieck
Qualität/Leistung und Termin/Zeit sowie Kosten/Ressourcen als Zieldreieck und Problemstruktur (zum Beispiel im Projektmanagement verwendet).
Management
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation (ISO 9000:2000).
Management Development
Aktivitäten, die darauf gerichtet sind, das Führungspotenzial des Unternehmens kontinuierlich den aktuellen Veränderungen und Anforderungen anzupassen, zu verbessern und vorausschauend strategisch zu entwickeln und zu evaluieren.
Managementsystem
System zum Festlegen von Politik und Zielen sowie zum Erreichen dieser Ziele (ISO 9000:2000).
Markt
Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage.
Maßnahmen
Konkretisierung von Strategien. Es handelt sich dabei um Operationen, die erforderlich sind, um Strategien zu realisieren.
Meinungsportale
Websites, auf denen ein reger Meinungs- und Informationsaustausch zu verschiedenen Themen stattfindet.
Mentoring
Form der Nachwuchsförderung, wobei eine Beratungs- und Unterstützungsbeziehung zwischen einer (betriebs-)erfahrenen Führungskraft und einer Nachwuchskraft mit Entwicklungspotenzial aufgebaut wird. Durch Mentoring soll die Unternehmens- beziehungsweise Branchenkultur vermittelt, sowie die Übernahme dominanter Werte und Normen erleichtert werden.
Merkmal
Kennzeichnende Eigenschaft.
Meta-Kommunikation
Kommunikation über die Art und Weise, wie kommuniziert wird.
Minderung
Recht des Käufers, bei Mängeln der Kaufsache eine angemessene Herabsetzung des Kaufpreises zu verlangen.
Mindestreservepolitik
beeinflusst die Kreditgewährungsmöglichkeiten der Geschäftsbanken durch die Auflage, einen bestimmten Teil der Kundeneinlagen als Liquiditätsreserve bei der Notenbank zinslos zu halten.
Mis match
Mangelnde Anpassungsfähigkeit straff strukturierter autokratischer Organisationsformen.
Mission
Während die Vision in erster Linie auf das eigene Unternehmen gerichtet ist, will die Mission eine Außenwirkung erreichen. Sie drückt aus, wie das Unternehmen von “draußen”, in erster Linie von den Kunden, gesehen werden will. Sie folgt der Vision und ist die Basis für strategische Ziele, wie zum Beispiel Marktanteil, Größe, Internationalisierung.
Mitarbeiter-Review
Standortbestimmung, teilweise auch als Synonym für Mitarbeitergespräche, vor allem in englischsprachigen Unternehmen gebraucht.
Mobbing
Das systematische Anfeinden, Schikanieren und Diskriminieren von Angestellten untereinander oder durch Vorgesetzte (BAG, 15.01.1997, NZA 1997, S. 781 ff.)
Moderne Arbeit
Leitbild 2002 des NRW-Arbeitsminister mit sechs Aspekten: Ständige Qualifizierung, Weiterbildungstankstellen, Flexible Arbeitszeiten, Gesundes Arbeiten, Neue Führungs- und Unternehmenskultur sowie Teilhabe an Entscheidungen und Beteiligung am Unternehmen.
Motivation
Motivation geht auf das lateinische movere (= bewegen) zurück und bezeichnet einen Prozess, der abläuft, um individuelle Bedürfnisse zu befriedigen. Dies impliziert die Interaktion verschiedener Motive und deren verhaltenssteuernde Aktivierung unter konkreten Bedingungen.
Motivation, extrinsische
Ist jemand extrinsisch motiviert, wird sein Verhalten von äußeren Einflussfaktoren gesteuert. Ein externes Motiv wäre zum Beispiel, eine Prämie für etwas zu bekommen.
Motivation, intrinsische
Ist jemand intrinsisch motiviert, so ist er an der Leistungserbringung aus eigenem inneren Antrieb heraus interessiert. Ein internes Motiv wäre zum Beispiel Interesse an persönlicher Weiterbildung.
Motivatoren
Nach F. Herzberg sind dies alle Faktoren, die beim Mitarbeiter Zufriedenheit und Leistung erzeugen. Sie umfassen zum Beispiel Anerkennung, Führungsklima und Übertragung von Verantwortung.
Multinationale Unternehmen
Unternehmen, die in mindestens drei Staaten (international) tätig sind.
Mutterschutz
Verpflichtung des Arbeitgebers, Schutzvorschriften zum Schutz der werdenden oder stillenden Mutter einzuhalten, um das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiterin zu schützen.

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N

Nacherfüllung
Wahlrecht des Käufers, bei Mängeln entweder Nachbesserung (Beseitigung des Mangels) oder Ersatzlieferung zu verlangen.
Nachweispflicht
Verpflichtung des Arbeitgebers, spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Bedingungen des Arbeitsvertrages schriftlich zu fixieren und den vom Arbeitgeber unterzeichneten Vertrag dem Arbeitnehmer zu übergeben (Nachweisgesetz 1995).
Natürliche Filter
Die Wahrnehmung der Außenwelt findet über die fünf Sinneskanäle (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) des Menschen statt. Die Begrenzung der Sinneskanäle, zum Beispiel beim Hören von 20 - 16000 Hz., schränkt die Wahrnehmung ein.
Netto
Der Begriff kommt aus dem italienischen und bedeutet „rein“, also ohne Verpackung beziehungsweise ohne das Hinzurechnen von Kosten, Steuern oder Ähnlichem. Das Nettogehalt ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt.
Neuronale Netze
Netzwerke, die in ihrer internen Arbeitsweise an die des menschlichen Gehirns angepasst sind. Sie sind eine Art “intelligente” Maschinen. Im Gegensatz zu normalen Computern müssen sie nicht im herkömmlichen Sinne programmiert, sondern ausgelernt und trainiert werden (zum Beispiel Handschriften erkennen, Kreditwürdigkeit bewerten, durch Sonarsignale U-Boote von Fischschwärmen unterscheiden).
News-Gruppen
Thematische Gliederung der Diskussionsforen des Internet-News-Dienstes. Die mehr als 6.000 News-Gruppen werden in sieben Hauptgruppen (Mainstream-Hierarchies) und elf Nebengruppen (Alternative Hierarchies) organisiert. Die etwa 1.000 Newsgruppen der sieben News-Hauptgruppen werden dabei von allen News-Servern geführt, die elf News-Nebengruppen, die ebenfalls etwa 1.000 Gruppen umfassen, sind optional und nicht auf jedem News-Server vollständig vertreten. Alle anderen ca. 4.000 Newsgruppen sind regionaler Natur und werden nicht auf weltweiter Basis geführt. Viele der regionalen Newsgruppen werden auch in der lokalen Sprache geführt. Deutschsprachige Newsgruppen sind beispielsweise “de.sci.medizin” oder “de.soc.politik”.
Newsletter
Email-Anwendung zur Information eines größeren feststehenden Personenkreises.
Nichtigkeit
Alle Rechtsgeschäfte, die gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen, sind nach § 134 BGB nichtig (Verstoß gegen gute Sitten, Wuchergeschäfte, Willenserklärungen eines Geschäftsunfähigen etc.). Nichtigkeit im Arbeitsrecht grundsätzlich nur für die Zukunft.

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O

Offene Fragen
Fragen, die nicht mit ein oder zwei Worten beantwortet werden können, sondern erklärt werden müssen.
Offene Immobilienfonds
Investmentfonds, die ihre Gelder überwiegend in gewerblich genutzte Immobilien ( zum Beispiel Büros, Einkaufszentren, Hotels) anlegen. Sie werden offene Fonds genannt, weil die Zahl der Anleger und der Objekte nicht beschränkt ist.
Offene Selbstfinanzierung
Ausgewiesener Gewinn wird nicht entnommen beziehungsweise ausgeschüttet; verbleibender Gewinn erhöht das ausgewiesene Eigenkapital.
Offenmarktpolitik
bezeichnet den An- und Verkauf von Geldmarktpapieren durch die Notenbank zum Zwecke der Veränderung des Geldvolumens.
OHRIS
Occupational health- and Risk-Managementsystem.
Ökonomisches Prinzip
Handlungsmaxime, mit gegebenem Mitteleinsatz ein möglichst gutes Ergebnis oder mit minimalem Mitteleinsatz ein fest vorgegebenes Ergebnis zu erreichen.
Organhaftung
Eine juristische Person haftet für ihre Funktionsträger wie für eigenes Verschulden.
Organisation
Gruppe von Personen und Einrichtungen mit einem Gefüge von Verantwortungen, Befugnissen und Beziehungen (ISO 9000:2000).
Organisationsstruktur
Gefüge von Verantwortungen, Befugnissen und Beziehungen zwischen Personen (ISO 9000:2000).
Organisationsverschulden
Verantwortlichkeit für mangelhafte Organisation (Aufbau- und Prozessorganisation, Mitarbeiterauswahl, Information, Kontrolle).

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P

PageImpressions (PI)
der in einem Monat abgerufenen “werbeführenden” Webseiten eines Online-Angebots.
Paradigma
Modell, Gerüst oder ein Denkmuster, das dazu dient, die Realität besser zu verstehen.
Pareto-Prinzip
Ein von dem italienischen Volkswirt und Soziologen Vilfredo Pareto entwickeltes Prinzip, welches besagt, dass innerhalb einer gegebenen Menge oder Gruppe einige wenige Teile einen weitaus größeren Wert aufweisen, als dies ihrem relativen, größenmäßigen Anteil an der Gesamtmenge in dieser Gruppe entspricht (auch 80:20 - Regel genannt).
Partizipation
Die Gesamtheit der Beteiligungsmöglichkeiten von Mitarbeitern am Betriebsablauf eines Unternehmens, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Anhörungs-, Informations-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer und ihrer Repräsentanten hinausgehen.
Personalauswahl
Liegen geeignete Bewerbungen vor, muss eine Personalauswahl unter den Bewerbern stattfinden. Dazu werden unterschiedliche Verfahren angewandt.
Personalbedarfsermittlung
Die Personalbedarfsermittlung hat die Aufgabe, die personellen Kapazitäten zu ermitteln, die zur Erfüllung der betrieblichen Funktionen notwendig sind.
Personalbeschaffung
Die Personalbeschaffung hat die Aufgabe, Personal zur Beseitigung einer personellen Unterdeckung bereitzustellen.
Personalbestandsanalyse
Systematische Erfassung und detaillierte, zweckgerichtete Bewertung des gegenwärtigen Personalbestandes im Zusammenhang mit dem künftig zu erwartenden Bestand in quantitativer und qualitativer Hinsicht.
Personalbeurteilung
Im Zuge der Personalbeurteilung werden planmäßig und formalisiert Informationen über die Leistungen von Mitarbeitern gewonnen. Sie lässt sich untergliedern in die Leistungsbeurteilung und die Potenzialbeurteilung.
Personalbindung
Abschluss eines Arbeitsvertrags.
Personaleinsatz
Optimale Gestaltung von Arbeitsplatz, Arbeitszeit sowie Arbeitsablauf und Zuordnung von vorhandenen Mitarbeitern auf gegebene Stellen.
Personalentwicklung
Umfasst Konzepte, Instrumente und Maßnahmen der Bildung, Steuerung und Förderung der personellen Ressourcen von Organisationen, die zielorientiert geplant, realisiert und evaluiert werden.
Personalerhaltung und Leistungsstimulation
Bindung des vorhandenen Personals an das Unternehmen und Steigerung der Mitarbeiterleistung durch Anreizsysteme und Personalführungsinstrumente (individuelle Verhaltenssteuerung).
Personalinformationssysteme
Computergestützte Informationssysteme für administrative und planerische Aufgaben im Personalmanagement zur Verbesserung der informatorischen Basis (insbesondere: Datenerfassung, -verarbeitung, -übermittlung).
Personengesellschaften
Unternehmungen in Rechtsformen des Privatrechts ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Zu unterscheiden sind BGB-Gesellschaft, -> offene Handelsgesellschaft, -> Kommanditgesellschaft, Reederei und Stille Gesellschaft, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) beziehungsweise im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt sind.
Persönliche Verantwortung
Verantwortung übernehmen. Die Folgen der eigenen Entscheidungen und Handlungen anerkennen, seine Gefühle und Stimmungen akzeptieren, Verpflichtungen einhalten.
Pflichtverletzung
Oberbegriff beziehungsweise Generalklausel für alle Leistungsstörungen nach neuem Schuldrecht ab 01.01.2002. Schadensersatzansprüche wegen Pflichtverletzung möglich bei Spätleistung (Verzug), Schlechtleistung (bisher: positive Vertragsverletzung), Nichtleistung (Unmöglichkeit) sowie bei sonstiger (Neben-) Pflichtverletzung.
Grundtatbestand für alle Leistungsstörungen: § 280 BGB. Die Pflichtverletzung kann zu Schadensersatz und Rücktritt berechtigen.
Plankosten
Kosten, die bei einer geplanten Beschäftigung, ordnungsgemäßem Betriebsverlauf und gegebenem Produktionsverlauf erwartet werden.
Plankostenrechnung
Teilgebiet der Kostenrechnung, bei dem die Istkosten mit den Plankosten verglichen werden.
Planung
Entwurf einer Ordnung, nach der sich das betriebliche Geschehen in der Zukunft vollziehen soll. Sie ist das gedankliche, systematische Gestalten des zukünftigen Handelns.
Potenzialanalyse
Eignungsdiagnose in Bezug auf allgemeine oder künftige Anforderungen, häufig auch bezogen auf Entwicklungsfähigkeit.
Potenzialdenken
Alle verfügbaren Ressourcen erschliessen und nutzen.
Prepaidkarte
Wird oft auch Wertkarte genannt und besagt, dass man bereits vor dem Gebrauch eines Geräts bezahlen muss. Bekannt sind hier zum Beispiel die Werkartenhandys.
Primacy-Effekt
Der Primacy-Effekt ist der Effekt des 'ersten Eindrucks', was bedeutet, dass der Beurteiler lediglich durch eine spontane erste Einschätzung seines Gegenübers das zukünftige Verhalten des anderen betrachtet.
Private Equity
Privates Eigenkapital. Allgemeiner Begriff für jenes Geld, das private oder institutionelle Anleger für Beteiligungen an in der Regel nicht börslich gehandelten Unternehmen beschaffen. Als Gegenstück steht die Fremdkapitalfinanzierung etwa durch börsengehandelte Aktien. Die ersten Private-Equity-Fonds entstanden in den siebziger Jahren in den USA und in Großbritannien, in Deutschland sind sie seit Mitte der neunziger Jahre aktiv.
Proaktives Denken
Künftige Handlungen werden vorausschauend initiativ durchdacht und gestaltet.
Problem
Differenz zwischen dem IST und einer Vorstellung vom SOLL (Anforderungen, Ziele)
Produkt
Ergebnis eines Prozesses (ISO 9000:2000). Dazu gehören Dienstleistungen, Software, Hardware und verfahrenstechnische Produkte (zum Beispiel Schmiermittel).
Produktionsfaktoren
Einsatzgüter (Betriebsmittel, Werkstoffe, Arbeit), die im Prozess der betrieblichen Leistungserstellung eingesetzt werden.
Projekt
Einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten und gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endterminen besteht und durchgeführt wird, um ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt, wobei Zeit-, Kosten- und Ressourcenbeschränkungen eingeschlossen sind (ISO 9000:2000).
Projektion
Nach Sigmund Freud die unbewusste Verlagerung von Triebimpulsen, eigenen Fehlern, Wünschen, Schuld- und ähnlichen Gefühlen auf andere Personen, Situationen oder Gegenstände.
Promotoren
Personen, die einen Innovations- oder Transformationsprozess aktiv und intensiv fördern. Sie können macht-, beziehungs- oder fachorientiert Einfluss nehmen.
Prozess
Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Tätigkeiten, der Eingaben in Ergebnisse umwandelt (ISO 9000:2000).
Prozessverantwortung
Die Zuweisung der einzelnen Aktivitäten und Prozesse auf eine oder mehrere Personen wird durch die Festlegung von Stellenaufgaben im Rahmen der Stellenbildung und -besetzung vorgenommen. Dabei ist es vorteilhaft, für jeweils komplette, in sich abgeschlossene Abläufe die Handlungsverantwortung beziehungsweise Fachliche Verantwortung zusammenzufassen und einer Stelle oder Arbeitsgruppe zuzuordnen. Die Zuordnung der Führungsverantwortung für die Geschäftsprozesse erfolgt im Zusammenhang mit der Festlegung der Aufbauorganisation. Wenn der Prozess über mehrere Bereiche des Unternehmens verläuft, so kann weiterhin die “Gesamtverantwortung” beziehungsweise Handlungsverantwortung für den Gechäftsprozess durch einen Prozesseigner wahrgenommen werden, der für die Durchlaufzeit, die Qualität und die Kosten der Gesamtprozesse zuständig ist.

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Q

QC
Abkürzung für “Quality Control”, gleich (computergesteuerte) Überwachung der Herstellung von Produkten.
QM-Handbuch
Dokument, in dem das Qualitätsmanagementsystem einer Organisation festgelegt ist.
QM-System
Managementsystem zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich der Qualität.
Qualifikation
Nachgewiesene Fähigkeit, Wissen und Fertigkeiten anzuwenden.
Qualität
Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt (ISO 9000:2000).
Qualitätsmanagement
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität.
Qualitätsmerkmal
Inhärentes Merkmal eines Produkts, Prozesses oder Systems, das sich auf eine Anforderung bezieht (ISO 9000:2000).
Qualitätspolitik
Übergeordnete Absichten und Ausrichten einer Organisation zur Qualität, wie sie von der obersten Leitung formell ausgedrückt wurden.
Qualitätssicherung
Teil des Qualitätsmanagements, der auf das Erzeugen von Vertrauen darauf gerichtet ist, dass Qualitätsanforderungen erfüllt werden
Qualitätsziel
Etwas bezüglich Qualität Angestrebtes oder zu Erreichendes.

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R

Rating
Bewertung beziehungsweise Bonitätseinstufung des Wertpapieremittenten nach einem standardisierten Verfahren.
Real Time
Englische Bezeichnung für “Echtzeit”.
Rechtsgeschäft
Ein Rechtsgeschäft besteht aus mindestens einer Willenserklärung, die darauf gerichtet ist, eine bestimmte Rechtsfolge herbeizuführen. Beispiele: Kündigung, Kaufvertrag, Mietvertrag.
Rechtsmangel
Auf der Kaufsache lasten Rechte Dritter.
Regain Management
Rückgewinnungsmanagement. Ergänzung des Kundenmanagement nach stark wachsenden Kosten der Neuakquisition und zunehmender Wechselbereitschaft von Kunden trotz Bindungsanstrengungen der Anbieter.
Relaunch
Verstärkter Werbeeinsatz für ein schon länger auf dem Markt befindliches Produkt. Zunehmend ist aber mit “Relaunch“ einer Website oder einer Software eine umfassende Überarbeitung des Designs und/oder eine tiefgreifende Neuorientierung beziehungsweise -ausrichtung des Angebotes gemeint.
Reliabilität
Grad der Genauigkeit oder Messfehlerfreiheit eines Ergebnisses.
Rendite
In Prozent ausgedrückter, auf Jahresbasis umgerechneter Ertrag einer Kapitalanlage.
Reply
Englische Bezeichnung für eine Antwort (oder auch einen Kommentar) auf eine E-Mail oder einen Diskussionsbeitrag in einer Newsgroup.
Ressourcen
Einsatzmittel, die – grundsätzlich knapp – zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse nach ihrer Bearbeitung eingesetzt werden können.
Return on Leadership (ROL)
Methode zur Bewertung der Leistung der Unternehmensführung.
Return-on-Investment (ROI)
Finanzielle Kennzahl, die das Verhältnis vom Gewinn zum investierten Kapital angibt. Sie ist Spitzenkennzahl (Ergebnisziel) bei einigen Kennzahlensystemen.
Rhetorische Fragen
Fragen, die vom Fragesteller selbst beantwortet werden können.
Roll-out
Unternehmensweite Ausdehnung der Balanced Scorecard in horizontaler und vertikaler Richtung.
Rücklagen
Derjenige Teil des Gewinns, der nicht an die Unternehmenseigner verteilt wird, sondern in Form von Geldvermögen im Unternehmen verbleibt. Den Vorgang bezeichnet man auch als Gewinnthesaurierung. R sind Bestandteil des Eigenkapitals.
Rückstellungen
Vorsorglich zurückgestellte Geldbeträge für in ihrer Höhe oder nach dem Zahlungszeitpunkt noch nicht ganz feststehende Verbindlichkeiten (zum Beispiel: Steuernachzahlungen). Bilanztechnisch sind die R Teil des Fremdkapitals.
Rückwirkungsvermutung
Tritt beim Verbrauchergüterkauf innerhalb von sechs Monaten seit Gefahrenübergang der Sache ein Sachmangel auf, so gilt die Vermutung, dass die Sache mangelhaft war. Der Verkäufer muss nachweisen, dass das Gut zum Zeitpunkt des Gefahrenübergang in Ordnung war (Grundsatz der Beweislastumkehr).

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S

Sache
Jeder körperliche Gegenstand.
Sachebene
Informationen, die im Gespräch etwas darüber aussagen, was inhaltlich miteinander diskutiert wird.
Sachmangel
Abweichung der vereinbarten von der tatsächlichen Beschaffung einer Kaufsache.
SCC
Sicherheits-Certifikat-Contractoren ist ein System zum Sicherheitsmanagement, das von der petrochemischen Industrie entwickelt wurde.
Schaden
Jede unfreiwillige Einbuße an Gütern. Demgegenüber werden freiwillige Opfer als Aufwendungen bezeichnet. Der Schaden wird dadurch ermittelt, dass man die gegenwärtige Lage mit der Lage vergleicht, wie sie ohne das Schadensereignis bestehen würde (§ 249 I BGB). Mit einem materiellen Schaden ist ein in Geld gemessener Vermögensschaden gemeint, während immaterielle Schäden solche sind, die sich nicht in einer Vermögensminderung zeigen.
Schadenersatz bei mangelhafter Lieferung
Dem Käufer stehen zwei Möglichkeiten des Schadenersatzes zu, wenn folgendes erfüllt ist:
  • Pflichtverletzung des Schuldners oder seines Erfüllungsgehilfen.
  • Beweislastumkehr: Der Schuldner muss beweisen, dass er die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.
1. (Kleiner) Schadenersatz neben der Erfüllung (Erfüllung und Kostenersatz).
2. (Großer) Schadenersatz statt Erfüllung. Der Käufer kann vom Kaufvertrag zurücktreten und Schadenersatz verlangen.
Scheinselbständigkeit
Ein Beschäftigungsverhältnis, in dem die Person formal so behandelt wird, als sei sie Unternehmer. Tatsächlichaber arbeitet sie nur für einen Auftraggeber, an den sie gebunden ist.
Schmerzensgeld
Entschädigung in Geld, wenn wegen einer Verletzung des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit oder der sexuellen Selbstbestimmung Schadensersatz zu leisten ist. Der allgemeine Schmerzensgeldanspruch nach § 253 Abs. 2 BGB gilt sowohl bei der verschuldensabhängigen deliktischen und vertraglichen Schadensersatzhaftung als auch bei der (verschuldensunabhängigen) Gefährungshaftung.
Schulung
Prozess, der Wissen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen bereitstellt und entwickelt, um Forderungen zu erfüllen (ISO 10015).
Schwerbehinderte
Personen mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent, die im Arbeitsleben besondere Rechte genießen. Sie haben Sonderkündigungsschutz, wenn das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht.
Selbst
Der Begriff des Selbst bezieht sich hauptsächlich auf die subjektive Sicht des Individuums, d.h. eine Person sieht sich als Inhaber bestimmter Eigenschaften oder Merkmale. Somit ist das Selbst ein Konzept von der eigenen Persönlichkeit, ein Konzept einer Einstellung zu sich selbst.
Selbststeuerung
Fähigkeit einer Person, ihr Verhalten verschiedenen Situationen anpassen zu können (und zu wollen).
Selbstbild (Selbstkonzeption)
Die Gedanken und Gefühle, die man sich selbst gegenüber hat.
Selbstfinanzierung
Finanzierung aus einbehaltenen Gewinnen.
Selbstoffenbarung
Das, was jemand über sich selbst preisgibt.
Selbstorganisation
Koordinierungs- und Strukturierungsprinzip, bei dem sich die Organisation aus sich selbst formt. So können sich Mitarbeiter in Teams und Projekten selbst ohne Fremdeinwirkung organisieren. Gegensatz: Fremdorganisation, bei der die Form und die Regeln von außen vorgegeben werden.
Selbstsicherheit
Seine Anliegen und Gefühle ohne Zorn oder Passivität aussprechen. Handeln in Selbstvertrauen und in sozialer Kompetenz.
Selbstwirksamkeit
Überzeugung einer Person, dass sie "wirksam" ist, das sie fähig ist, eine Aufgabe erfolgreich auszuführen.
Selektive Wahrnehmung
Aus der Menge der gleichzeitig vorhandenen Reize werden nur einige ausgefiltert und beachtet.
self-efficacy
Self-efficacy (=subjektive Selbstwirksamkeit) meint die Erwartung eigener Handlungswirksamkeit, beispielsweise die Selbsteinschätzung darüber, ob ich eine bestimmte Aufgabe lösen kann oder nicht.
Self-fulfilling prophecy
Sich selbst erfüllende Prophezeiung, die “Macht der Erwartungen“ (auch Pygmalioneffekt).
Shareware
Software, die man kostenlos oder gegen geringe Gebühr testen kann und erst nach zufriedenstellendem Ergebnis kauft.
Shortterm Bonus
Bonussystem, bei dem die kurzfristige (zum Beispiel jährliche) Leistung honoriert wird.
Six Sigma
Eine systematische und extrem ergebnisorientierte Methodik, die vor allem auf mathematisch-statistischen Verfahren basiert. Als umfassendes Programm ist sie dazu geeignet, Produkte und Dienstleistungen sowie die im Unternehmen zu Grunde liegenden Prozesse nahezu fehlerfrei zu gestalten. Ziele der Qualitätsinitiative sind hauptsächlich: Erhöhung des Umsatzes und Verbesserung der finanziellen Ergebnisse.
Societas Europaea (SE)
Neue, von nationalen Grenzen unabgängige Gesellschaftsrechtsform neben fortbestehenden Rechtsformen der Einzelstaaten (Europa AG, Mindestkapital 120.000 €, Gründung ab 2004 möglich, keine Bar- oder Sachgründung durch natürliche Personen, sondern Gründung durch bestehende Gesellschaften).
Soll-Ist-Vergleich
Vergleich des derzeitigen Standes einer Situation, eines Problems und dessen Abweichung vom idealen, wünschenswerten Zustand.
Sorgfaltspflicht
Bedeutet die Verpflichtung, die aus einem konkreten Verhalten oder Geschehen erwachsende Gefahr für eine geschütztes Rechtsgut zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten, also entweder die gefährliche Handlung zu unterlassen oder sie zumindest nur unter ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen zu unternehmen (zum Beispiel vertragliche Schutzpflichten beim Verkauf technischer Geräte). Die Verletzung einer Sorgfaltspflicht kann zu vertraglichen (zum Beispiel pW), vorvertraglichen (zum Beispiel c.i.c.) oder deliktischen Schadensersatzansprüchen (zum Beispiel bei Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht) führen.
Sozialarbeit (Informelle Arbeit)
Im Rahmen der “Bürgerarbeit” gehören hierzu Eigenarbeit, Nachbarschaftshilfe, Versorgungs- und Gemeinwohlarbeit sowie unerwünschte “Schwarzarbeit”.
Sozialbilanz
Darstellung der gesellschaftsbezogenen Aktivitäten eines Unternehmens (zum Beispiel: Umweltschutzmaßnahmen, Spenden).
Soziale Kompetenz
Uneinheitlich gebrauchter Sammelbegriff für interaktionsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten, zum Beispiel soziale Urteilsfähigkeit, Empathie und Repertoire des kommunikativen Verhaltens, im beruflichen Kontext häufig als Befähigung zu situationsangemessenem zweckrationalem Handeln verstanden, das zur Bewältigung tätigkeitsbezogener Interaktionsanforderungen dienlich ist (zum Beispiel Rollenflexibilität, Anpassungsbereitschaft, Konfliktfähigkeit); unter Bedingungen der Gruppenarbeit gelegentlich synonym zum (gleichermaßen unscharfen) Begriff “Teamfähigkeit” verwendet.
Sozialprodukt
bezeichnet die Summe aller in einer Volkswirtschaft produzierten Güter und Dienstleistungen, bewertet in Geld.
Sparfreibetrag
Jedem Anleger steht eine Sparerfreibetrag von 750 Euro sowie ein Werbungskostenpauschalbetrag von 51 Euro zu (Stand: 2009).
Spin out
Form der Organisation eines Innovationsteams, bei der das Team aus der Organisation herausgelöst wird und unabhängig an einem Projekt arbeitet.
Stab
Form der Organisation, die ergänzend neben die betriebliche Hierarchie (die Linie) tritt. Der Linienorganisation ist Entscheidungsbefugnis delegiert, dem Stab dagegen ist Informations- und Beratungsbefugnis (Beratung = Entscheidungsvorbereitung) gegenüber der Linie oder anderen Stäben übertragen. Die Linie trägt die Entscheidungsvorbereitung, der Stab die Informations- und Beratungsverantwortung. Soweit eine Stabsstelle auf ihrem Fachgebiet gleichzeitig Linienfunktionen ausübt, anderen Stellen Anweisungen geben darf, tritt sie diesen gegenüber als Fachvorgesetzter auf.
Stakeholder
Eine an einer Meinungsbildung erheblich beteiligte Person oder Institution, die das Ergebnis eines Unternehmens beeinflussen können (Kunden, Mitarbeiter, Medien, Lieferanten etc.)
Stammkapital
Der in der Satzung einer GmbH festgelegte Gesamtbetrag aller Stammeinlagen. Es ist in der Bilanz als “gezeichnetes Kapital“ auszuweisen (Mindestbetrag 25 000 Euro).
Stellenplan
Fixiert notwendige Arbeitsplätze nach Anzahl und Bezeichnung.
Strategien
Grundsatzentscheidungen, die sämtliche Unternehmensbereiche tangieren. durch Strategien weden wesentliche unternehmerische Absichten in die Realität umgesetzt.
Stückdeckungsbeitrag
Differenz aus Verkaufspreis und variablen Stückkosten.
Subjektive Wirklichkeit
Die eigene Wahrnehmung und Interpretation der Wirklichkeit.
Subventionen
Hilfeleistungen der öffentlichen Hand in Form von Finanzhilfen (Bar-S., Bürgschaften) und Steuervergünstigungen.
Suggestivfragen
Fragen, die eine bestimmte Absicht verfolgen, den anderen in eine Richtung beeinflussen wollen und nicht zum Ziel haben, seine Meinung zu erfragen.
Sustainable Balanced Scorecard (SBS)
Der Begriff steht für “ausgewogenes Zielsystem” und beinhaltet zugleich alle drei Aspekte der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Das unternehmerische Führungs- und Planungsinstrument SBS geht zurück auf die so genannte Balanced Scorecard (BSC), die sich vor längerer Zeit von der klassichen Strategiefindung allein über Finanzeckdaten gelöst und sich der Kunden-, Prozess- und Potenzialperspektive geöffnet hat. Ergänzt wird die klassiche BSC um das Kriterium der Nachhaltigkeit (Informationen: Hessisches Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft - RKW - ).
Synektik
Methode der Ideenfindung im Management durch Sammeln von Problemlösungsvorschlägen, Analogiebildung und Prüfung der Brauchbarkeit der Vorschläge.
Synergie
Zusammenwirken. Wenn mindestens zwei Faktoren zusammenwirken und dabei mehr und anderes entsteht als nur die Summe ihrer Wirkungen, spricht man von Synergie.
System
Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Elementen (ISO 9000:2000).
Systemisch
Mit den Regeln des Systems in Einklang stehen (systemisches Denken).

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T

Task Force
Gruppe von Mitarbeitern, die zeitlich begrenzt an einem Problem gemeinsam arbeitet, ohne aus der angestammten organisatorischen Umgebung herausgelöst zu werden (Entschlüsse sollen dort fallen, wo das Informationsniveau optimal ist).
Teamorganisation
Eine auf Teams basierende Organisation geht über die gelegentliche Ad-hoc-Verwendung von Teams hinaus, vielmehr nutzt sie diese als Basis für ihre Organisationsstruktur. Das Unternehmen ist ein Netz aus einzelnen Teams, die füreinander als Kunden und Dienstleister agieren.
Telearbeit
Eine Verfahrensweise, bei der mithilfe der Kommunikationstechnologie Arbeit an vom Unternehmen entfernten Orten durchgeführt wird.
Teleologie
Auffassung, dass ein Vorgang oder Phänomen von seinem Ende, seinem Zweck und Ziel her bestimmt wird.
Theorie
eine Theorie besteht aus einer Reihe von Konzepten über Phänomene, die zueinander in Beziehung stehen und die es erlauben, verschiedenen Prozesse und Ereignisse vorherzubestimmen und zu erklären (Lewin: "Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie").
Thesaurierung
Die Erträge aus Wertpapieren (Dividenden und Zinsen) werden nicht ausgeschüttet, sondern wieder in neue Wertpapiere angelegt.
Tools
Werkzeuge
TQM
Total Quality Management. Führungsphilosophie, die eine Neuorientierung des Managements auf dem Wege zu einer umfassenden Unternehmensqualität normativ gestaltet.
Transaktionskosten
Die mit der Übertragung und Ausübung von Verfügungsrechten (Kompetenzen) verbundenen Kosten (Informations-, Verhandlungs-, Kontroll- und Anpassungskosten im Führungsprozess).
Transformationale Führung
Führungsstil mit zielgruppenorientierter und individualisierter Förderung der Mitarbeiter auf der Basis von Charisma, Inspiration, geistiger Anregung und individueller Beachtung. Im Vordergrund steht die Coach- und Motivationsrolle des Vorgesetzten.
Triade
Sammelbezeichnung für USA, Japan und EU (als Handelspartner).
Trust
Konzern. Zusammenschluss vormals autonomer Unternehmen, die ihre rechtliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit aufgeben.

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U

Umlaufvermögen
Vermögensteile, die eine vergleichsweise kurzfristige Bindungsdauer aufweisen (zum Beispiel: Warenvorräte, Bankguthaben). Im Sinne einer negativen Abgrenzung sind sie nicht Bestandteil des Anlagevermögens.
Umwandlung
Rechtsformwechsel einer Unternehmung ohne formelle Liquidation.
Umwelt
Umgebung, in der eine Organisation tätig ist; dazu gehören Luft, Wasser, Land, natürliche Ressourcen, Flora, Fauna, der Mensch sowie deren Wechselwirkungen (Die Umgebung erstreckt sich in diesem Zusammenhang vom Inneren einer Organisation bis zum globalen System).
Umweltindex VDI
Luftgütekarte je Kalenderwoche
http://www.vdi-nachrichten.com/umwelt
Umweltmanagementsystem
Der Teil des übergreifenden Managementsystems, der die Organisationsstruktur, Planungstätigkeiten, Verantwortlichkeiten, Methoden, Verfahren, Prozesse und Ressourcen zur Entwicklung, Implementierung, Erfüllung, Bewertung und Aufrechterhaltung der Umweltpolitik umfasst.
Umweltpolitik
Erklärung der Organisation über ihre Absichten und Grundsätze in Bezug auf ihre umweltorientierte Gesamtleistung, welche einen Rahmen für Handlungen und für die Festlegung der umweltbezogenen Zielsetzungen und Einzelziele bildet.
Umweltschutz
Stellt den Schutz der Umwelt (Umweltmedien) vor schädigenden Einflüssen (Immissionen) auf Grund von Umweltbelastungen (Emissionen) in den Vordergrund.
Unlauter Wettbewerb
Handlungen im geschäftlichen Verkehr, die gegen die guten Sitten verstoßen (nach UWG: Kundenfang, individuelle Behinderung und Ausbeutung, irreführende Angaben, Schneeballsystem, Anschwärzung, Verleumdung u.a.).
Unternehmenskonzentration
Unternehmungszusammenschluss (in der Regel) durch finanzielle Beteiligung, wobei die wirtschaftliche (und bei der Fusion auch die rechtliche) Selbstständigkeit der Unternehmungen völlig aufgegeben wird.
Unternehmenskooperation
Unternehmungszusammenschluss durch vertragliche Vereinbarungen ohne finanzielle Bindungen, wobei die rechtliche und (mehr oder weniger auch) die wirtschaftliche Selbstständigkeit der Unternehmungen erhalten bleibt.
Unternehmenskultur
Umfasst den Charakter des Unternehmens, die Wirkung und das Erscheinungsbild (Wer sind wir? Summe der Regeln, Charaktere, Sitten und Umgangsformen).
Unternehmensphilosophie
Die Unternehmensphilosophie beschreibt die allgemeine Einstellung zur Rolle und zum Verhalten des Unternehmens in seinem gesellschaftlichen Umfeld. In der Unternehmensphilosophie drückt sich letztlich die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens gegenüber wichtigen Bezugsgruppen (Stakeholder) aus, die seinem Handeln Legitimität verleiht. Aus der Unternehmensphilosophie lässt sich im Hinblick auf Gestaltung und Verhalten des Managements die Managementphilosophie ableiten. Diese beschreibt die grundlegenden Einstellungen, Überzeugungen, Werthaltungen, welche das Denken und Handeln der Führungskräfte in einem Unternehmen beeinflussen.
Unternehmer
Eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
Unternehmerrückgriff
Musste ein Unternehmer als Letztverkäufer eine verkaufte Sache wegen eines Mangels vom Verbraucher wieder zurücknehmen oder den Kaufpreis mindern, so kann er die gleichen Rechte gegenüber seinem Lieferanten geltend machen.
Upload
Hochladen von Daten vom Rechner eines Internetbenutzers auf eine Server. Gegensatz: Download.
URL
Uniform Resource Locator ist die Adresse für eine beliebige Information im Internet. Die URL eines jeden Dokuments existiert nur einmal. Sie setzt sich aus dem Server und der Stelle, wo sie auf dem Server liegt, zusammen.
User
Benutzer eines Computers, einer Software, einer Mailbox oder eines Online-Dienstes beziehungsweise des Internets.
USP
Unique selling preposition. Der USP ist der einzigartige Produktvorteil eines Angebotes, der ein zentrales Moment der Werbebotschaft darstellt.

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V

Validität
Angemessenheit und Sinnhaftigkeit der Schlüsse, die aus diagnostischen Werten gezogen werden können; auch Gültigkeit oder Tauglichkeit.
Variable Vergütungsbestandteile
Bestandteile in der Vergütung, die im Gegensatz zum Festgehalt nicht fest fixiert sind, sondern in Abhängigkeit von der Erreichung von Zielen und Ergebnissen ausbezahlt werden.
Variety Seeking
Suche nach Abwechslung um der Abwechslung willen (Marketingbegriff).
VDA
Qualitätsnorm der deutschen Automobilindustrie für Zulieferer. VDA 6.1 richtet sich an produzierende Unternehmen, VDA 6.2 an Dienstleistungsunternehmen.
Verantwortlichkeit (Verantwortung)
Die Fähigkeit, sich bewusst zu machen, dass sich aus eigenem Handeln eine rechtliche Verantwortung ergeben kann oder Rechenschaft ablegen für Tun oder Unterlassen.
Verbraucher
Jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (§ 13 BGB).
Verbrauchsgüterkauf
Liegt vor, wenn ein Verbraucher von einem Unternehmer eine bewegliche Sache kauft.
Verdachtskündigung
Liegt vor, wenn der Arbeitgeber seine Kündigung damit begründet, dass der Verdacht eines nicht erwiesenen Verhaltens das für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses notwendige Vertrauen zerstört habe.
Vergleich
Übereinkommen zwischen Schuldner und Gläubiger, das dem Schuldner bei Zahlungsunfähigkeit durch einen teilweisen Schuldenerlass das Fortbestehen seines Unternehmens ermöglicht.
Vergütungssystem
Der obligatorische Teil besteht aus Lohn/Gehalt, Sozial- und Zusatzleistungen, der fakultative Teil besteht aus einer Beteiligung des Mitarbeiters am ökonomischen Erfolg.
Verjährung
Ablauf einer gesetzlich festgelegten Frist, innerhalb der ein Anspruch gerichtlich durchgesetzt werden kann. Danach “Einrede der Verjährung” (Leistungsverweigerungsrecht) möglich.
Verschulden
Pflichtwidriges und vorsätzliches oder fahrlässiges Verhalten einer Person.
Versetzung
Dauernde Zuweisung eines anderen Arbeitsbereichs durch den Arbeitgeber.
Verstärkung
Bekräftigung, Beeinflussung der Folgen eines Verhaltens mit dem Ziel, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Reaktion zu erhöhen.
Vertretung
Berechtigung, das Unternehmen gegenüber Dritten zu vertreten.
Virtual Community
Besuchergemeinde, die sich auf einer bestimmten Hompage trifft.
Virtual Private Network (VPN)
Unternehmensnetzwerke, in denen die Daten an Stelle über Standleitungen oder ATM- beziehungsweise Frame-Relay-Verbindungen über öffentliche Netze und zunehmend auch über das Internet transportiert werden.
Virtuelle Organisation
Netzwerkorganisation, deren Mitglieder gemeinsam eine wirtschaftliche Leistung erbringen und die gegenüber Dritten wie ein eigenständiges Unternehmen auftreten. Virtualität (“nicht wirklich”) bedeutet das Fehlen bestimmter physischer Eigenschaften des realen Objektes (keine hierarchische Struktur, keine oberste Unternehmensleitung etc.)
Vision
Visionen sind attraktive Zukunftsbilder, die Kräfte für eine kreative Gegenwartsgestaltung freisetzen. Sie werden auch als “Träume mit Verfallsdatum” bezeichnet. Eine glaubwürdige Vision zeigt einen wünschenswerten und zugleich erreichbaren Endzustand auf und verbindet ihn mit Werten, die von allen Betroffenen geteilt und als verfolgenswert angesehen werden. Als strategische Leitlinien erleichtern sie eine Prioritätensetzung und bewirken über Identifikation motiviertes Handeln in Richtung der geschauten Zielvorstellung. Die Fähigkeit, überzeugende Visionen zu entwickeln und deren positive Konsequenzen begeisternd zu kommunizieren, kennzeichnet effiziente Führungskräfte und ist insbesondere in der Transformationale Führung relevant. Kritisch ist auf die Gefahr der demotivierenden Enttäuschung bei Nichterfüllung der Vision und der Manipulation der Betroffenen (zum Beispiel durch einen überbewerteten visionären Führer) zu verweisen. Der Begriff wurde in Managementlehre und -praxis oft missbraucht (zum Beispiel für alltägliche Ziele und Aufgaben) oder unrealistisch eingesetzt:
(Quelle: Wunderer, R. Führung und Zusammenarbeit. Neuwied, 2000).
Visit
Ein Visit bezeichnet einen kompletten Nutzungsvorgang, einen Besuch eines WWW-Angebots. Er definiert den Werbeträgerkontakt.
Volkseinkommen
ist die Wertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche einer Volkswirtschaft innerhalb einer Rechnungsperiode.
Vollkostenrechnung
Verrechnung aller Kosten auf die Kostenträger.
Vollmacht
Die durch Rechtsgeschäft erteilte Vertretungsmacht.
Vorsatz
Das Wissen und Wollen eines rechtswidrigen Erfolges.

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W

Wahrnehmung
Organisieren und Interpretieren von Sinneseindrücken, um die (Arbeits-)Umwelt zu verstehen und ihr einen Sinn zu geben.
WAN
Abkürzung für “Wide Area Network”. Netzwerk, das weltumfassend angelegt sein kann (zumindest aber das eigene Haus verlässt), im Gegensatz zum LAN-Netzwerk. WANs sind für solche Organisationen interessant, die an mehreren Orten Niederlassungen haben.
Wandlung
Dieser Begriff ist seit dem neuen Schuldrecht ab 01.01.2002 entfallen.
Warming-up
Gesprächsbeginn, Gesprächseinstieg, Warmwerden.
WBT
Web-Based-Training. Es umfasst die internetgestützte Form des Fernlernens mit und ohne Betreuung durch Tutoren (s.a. CBT).
Website
Kompletter Online-Auftritt eines Anbieters im Word Wide Web.
Werklieferungsvertrag
Mit dem neuen Schuldrecht ab 01.01.2002 abgeschafft. Es gilt das allgemeine Kaufrecht.
Wert
Überzeugungen einer Person oder einer Gruppe; etwas, was als wünschenswert erachtet wird. Es wird definiert, was richtig und falsch ist. Werte können bewusst oder unbewusst sein.
Wissen
Ansammlung von gelernten Erfahrungen, Konzepten, Fähigkeiten und normativen Orientierungen, die einem Subjekt zur Verfügung steht, um Handlungen, Verhaltensweisen und Problemlösungen zu generieren. Neues Wissen kann in den neuronalen Systemen des Gehirns zur Ausbildung von Gedächtnismolekülen führen. Zweitens können sich Nervennetze durch lernen verändern, indem zum Beispiel neue Nerven gebildet und neue Nervenbindungen (Synapsen) hergestellt werden. Drittens wird neues Wissen durch eine Veränderung der Übertragung von Erregungszuständen an den Synapsen abgespeichert.
WWW
Das World Wide Web ist der populärste Dienst innerhalb des Internets. Bilder, hervorgehobene Stichworte und audiovisuelle Dateien können angeklickt werden, wodurch der Nutzer automatisch mit einer verwandten WWW-Seite irgendwo im Netz verbunden wird.

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Z

Zahlungsverzug
Liegt vor, wenn der Käufer den vereinbarten Kaufpreis schuldhaft nicht oder nicht rechtzeitig bezahlt (Schuldnerverzug).
Zeigarnik-Effekt
Besagt, dass Zielsetzung zu bedürfnisartigen Spannungen führt, die durch intensive Bewegung auf das Ziel hin abgebaut werden. Unerledigtes wird außerdem besser behalten als Erledigtes.
Zielantinomie
Unvereinbarkeit von Zielen: die Erreichung eines Zieles schließt die Erreichung eines anderen Zieles aus.
Zielbonus
Die Höhe des Bonus, die bezahlt wird, wenn das Ziel zu 100 Prozent erreicht wird. Der Zielbonus ist meist vertraglich festgelegt.
Ziele
Absichtserklärungen eines Unternehmens. Sie peilen einen künftigen Zustand an.
Zielerreichungsgrad
Grad der Erfüllung eines Ziels.
Zielkompatibilität
Vereinbarkeit von Zielen, wobei die gleichzeitige Erreichung zweier oder mehrerer Ziele möglich ist.
Zielkonflikt
Liegt vor, wenn von verschiedenen Personen zu unterschiedlichen Zeiten Zielsetzungen widersprüchlicher Art eintreffen (der Lagerbestand ist zu reduzieren, die Lieferbereitschaft ist zu erhöhen).
Zielreview
Gespräche zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, die den Zwischenstand von Zielerreichungen reflektieren und bewerten.
Zielvereinbarungsgespräch
Gespräch, das geführt wird, um miteinander zukünftige Ziele zu vereinbaren.
Zinssatz-Effekt
Zusätzliche Wertsteigerung einer Anlage durch Wiederanlage der erwirtschafteten Erträge (“Zinsen auf Zinsen”).
Zuschreibung
Hiermit wird eine Abschreibung, deren Grund nicht mehr besteht, beziehungsweise eine bisher vorgenommene Abschreibung, die sich als zu hoch herausstellt, rückgängig gemacht.
Zustimmung
Einverständniserklärung. Vorherige Zustimmung = Einwilligung/nachträgliche Zustimmung = Genehmigung.

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